Wie die Astronomen um Barbara Pichardo vom Instituto de Astronomía an der Universidad Nacional Autónoma de México zunächst vorab auf "arxiv.org" und danach im "Astronomical Journal" berichteten, haben sie 350.000 Umläufe sowohl der Sonne als auch des Sternenhaufens um das Zentrum der Milchstraße im Computermodell erstellt und miteinander verglichen.
Bislang glaubten Wissenschaftler aufgrund des auffallend ähnlichen Alters der Sonne, von rund 4,6 Milliarden Jahren, und des auch als "NGC 2682" bezeichneten Sternenhaufens, mit einem Alter von 3,5 bis 5 Milliarden Jahren, sowie einer Übereinstimmung der chemischen Zusammensetzung (Metallizität) zwischen Sonne und den M 67-Sternen, dass die Sonne ursprünglich Teil des Sternenhaufens war und, wie dies frühere Simulationen nahelegten, aus diesem durch eine zu dichte Begegnungen mit einem anderen Stern herausgeschleudert wurde.

Wäre die Sonne also durch eine solche enge Begegnung aus dem Sternhaufen herausgeschleudert worden, wäre diese Geschwindigkeit derart hoch gewesen, dass eine protoplanetare Gas- und Staubscheibe, aus der heraus sich später Planeten bilden können oder ein bereits vorhandenes Planetensystem hierbei zerstört worden wäre. Die Sonne, als Zentralgestirn unseres Planetensystems, kann einen solchen Vorgang also nicht durchlaufen haben.
- Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / arxiv.org




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