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So, 15 Sep 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle

Fireball 2

Spektakulärer "Meteorit von Treysa" vor 100 Jahren - Deutschlands größter Meteorit dessen Sturz beobachtet wurde

Abermillionen Jahre lang taumelt ein Eisenbrocken durch das All. Dann, vor 100 Jahren, endet die Reise - in einem Wald in Hessen. Der "Meteorit von Treysa" schafft es bis ins Guinness-Buch der Rekorde - als Deutschlands größter Meteorit, dessen Sturz beobachtet wird.

Meteorit von Treysa
© Uwe Zucchi
Der Meteorit von Treysa/Rommershausen.
Donner und Rauch: Vor 100 Jahren stürzte der "Meteorit von Treysa" in einen Wald. Die spektakuläre Ankunft des Himmelskörpers am 3. April 1916 um 15.25 Uhr faszinierte die Bevölkerung rund um das heutige Schwalmstadt ebenso wie Forscher.

"Es ist der größte Meteorit, dessen Fall in Deutschland beobachtet wurde", sagt Peter Masberg, der das Mineralogische Museum der Universität Marburg leitet. Dort wird der Fund aufbewahrt. Der rund 63 Kilogramm schwere "Meteorit von Treysa" mit einem Durchmesser von etwa 36 Zentimetern schaffte es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde.

Treysa ist heute ein Ortsteil von Schwalmstadt. Vor 100 Jahren beobachteten die Menschen dort "bei strahlend-blauem Himmel mehrere Sekunden lang ein leuchtendes Objekt, das mit einem lang anhaltenden Donner und einer kilometerlangen Rauchfahne über ihre Köpfe raste und auf dem Boden aufschlug". So fasst die Uni Marburg zum Jahrestag das historische Geschehen zusammen. Im Kerngebiet des Aufschlages sei die Schockwelle Augenzeugen zufolge so stark gewesen, dass Fensterscheiben und Geschirr klirrten.

Kommentar: Dieser Meteorit aus Hessen damals brach Rekorde - in Deutschland. Ansonsten gab es schon früher Meteore, die sehr viel zerstörerischer waren, wie beispielsweise das Tunguska Ereignis. Nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in letzter Zeit wurden immer häufiger Meteore und Feuerbälle gesichtet und vernommen.


Jupiter

Hobbyastronom filmt unerwarteten Einschlag auf Jupiter

Mödling (Österreich) - Immer mehr Hobby-Astronomen veröffentlichen ihre Aufnahmen eines hellen Aufblitzens in der Jupiteratmosphäre am 17. März 2016. Die bislang wahrscheinlichste Erklärung ist der Einschlag eines großen Objekts - eines Asteroiden oder Kometen in den Planeten. Jetzt beginnt die Suche nach weiteren Belegen für den Vorfall.
Einschlag auf Jupiter
© Gerrit Kernbauer (Bearb.: grewi.de)
17. März 2016: Einschlag auf Jupiter?
Als erster Hobby-Astronom veröffentlichte Gerrit Kernbauer aus dem österreichischen Mödling das von ihm aufgenommene Teleskop-Video des Vorfalls von 00:16:43 UTC: „Ich war gerade dabei Jupiter mit meinem Skywatcher Newton 200/1000 Teleskop zu beobachten und zu filmen. Die Sicht war nicht die beste, weshalb ich die Aufnahmen zunächst nicht weiter verarbeitet hatte. 10 Tage später nahm ich sie mir dann doch vor und entdeckte dabei diesen merkwürdigen Lichtfleck, der weniger als eine Sekunde lang am Rand der Planetenscheibe erschien. Wenn ich an (den Einschlag des Kometen) Shoemaker-Levy 9 (1994) denke, so ist meine einzige Erklärung hierfür ein Asteroid oder Komet, der die die Hochatmosphäre des Jupiters eintritt und hier sehr schnell verbrennt oder explodiert.“

Kommentar: Auch unsere Erde wird immer häufiger zum Ziel von Meteoren und einschlagenden Meteoriten. Hier Video-Dokus und Artikel zum Thema:


Comet

Das Wunderzeichenbuch - erstaunliche Bilder aus der Vergangenheit

Feuersbrunst, Flut und Himmelskrieger: Das "Wunderzeichenbuch" aus dem 16. Jahrhundert zeigt Szenen des Weltuntergangs. Es war jahrhundertelang verschollen und ist erst kürzlich wieder aufgetaucht. Jetzt wurde es als Druck herausgegeben. Seine Geschichte gibt Rätsel auf.

1552 Hail in Dordrecht - Hagel in Dordrecht
© Taschen Verlag
Hagel in Dordrecht (Originaltext aus dem Buch der Wunder): 1552 nach Christus, am 17. Mai, ist ein solch grausames Unwetter mit Hagel zu Dordrecht in Holland niedergegangen, dass die Leute gedacht haben, es käme der jüngste Tag. Und es hat etwa eine halbe Stunde gedauert. Etliche der Steine haben ihre schweren Pfund und 8 Lot. Und wo sie herabgefallen sind, haben sie grausam übel gestunken.
Die Sonne verfinstert sich, ein Sturm zerreißt das Land, Feuer, Steine und Blut regnen aus schwarzem Himmel, Erdbeben verschlucken Dörfer und Städte: Der Mensch ist kreativ, wenn er an das Ende der Welt denkt. Und das früher noch mehr als heute: Das Augsburger "Book of Miracles" (deutscher Titel: "Wunderzeichenbuch") zeigt, wie sich die Menschen von der Antike bis zur Renaissance das Ende aller Dinge vorstellten. In der Regel: furchterregend. Nur wenige positive Himmelserscheinungen stehen dazwischen.

"Das Buch hat etwas Seltsames an sich", sagt der Kunsthistoriker Joshua P. Waterman. Geschaffen wurde es 1552, vermutet er. Darauf deuten die Datierungen verschiedener Zeichnungen hin, außerdem häufig erwähnte Künstler wie Hans Burgkmair der Ältere.

Fireball 5

Kamera am Old Faithful im Yellowstone Nationalpark zeichnet einen Feuerball auf, gefolgt von einem merkwürdigen Lichtblitz

Yellowstone plasma discharge
© Youtube/Kat Martin2016 (screen capture)
Sehen diesen wundervollen Feuerball, wie er am 29. Februar 2016 im Himmel über dem Yellowstone Nationalpark nahe dem Old Faithful Geysir auseinander bricht. Doch was war der große Lichtblitz am Ende der Aufzeichnung? Vielleicht gar ein Erdbebenlicht?

Das Zeitraffer Video zeigt einen Feuerball, wie er am 29. Februar 2016 über den Himmel im Yellowstone Nationalpark zieht. Aber am Ende der Aufzeichnung, 25 Sekunden nach Beginn, erhellt ein heller Lichtblitz die Dunkelheit.


Kommentar: In der Tat, es liegt viel Zeit zwischen dem Meteor und dem Aufblitzen des Lichtes. Diese beiden Ereignisse scheinen jedoch miteinander in Zusammenhang zu stehen. Vielleicht eine mögliche Plasma-Entladung?


Fireball 2

Heller Meteor zieht über den Himmel am schwarzen Meer nahe der Ukraine

Meteor over Black Sea
© Youtube/asteroid457
Ein heller Meteor wurde am 9. März 2016 von der Video Beobachtungsstation in Mayaki und Odessa aufgezeichnet, wie er durch den Himmel über dem schwarzen Meer zieht.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball

Großer Feuerball mit Auto-Kamera in Missouri aufgezeichnet

Mountain Home meteor
© Screenshot via KY3.com
Der Zuschauer von KY3, Tim Zikowsky, war gerade dabei, eine Armaturenbrettkamera auf seinem Weg zur Arbeit zu installieren, als er einen vom Himmel fallenden Meteor auzeichnete.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball

Zahl der Feuerbälle über den USA im Vergleich zu 2015 weiterhin auf Rekordkurs

AMS fireballs
© American Meteor Society
Überall regnet es Feuerbälle
Während der März ein relativ ruhiger Monat ist, was die jährlich stattfindenden Meteorströme angeht, hat die American Meteor Society seit dem 1. März bereits sechs große Feuerbälle registriert und die NASA teilte mit, dass im Frühling die Sichtungen bis zu 20 Prozent zunehmen können.

Ein Feuerball ist definiert als ein Meteor, der heller als der Planet Venus ist und gewöhnlich einen hellen Schweif hinter sich her zieht.

Laut der NASA ist der Grund für die Zunahme der Feuerbälle "derzeit noch unbekannt", aber es wird vermutet, dass sich im Erdorbit um die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche am 20. März einfach mehr Weltraumschrott tummelt als gewöhnlich.


Kommentar: Sicher, während der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche befindet sich jetzt mehr Weltraumschrott im Orbit - als ob es sich dabei um ein neues Phänomen handelt.


Nach Angaben der AMS, gab es 2016 einen Anstieg in den Sichtungen von Feuerbällen. Seit dem ersten Januar wurden über ihr online Report Programm 910 Feuerbälle registriert. Im selben Zeitraum waren es letztes Jahr 839 Berichte.

Am 5. März wurden in nördlichen und zentralen Florida 99 Feuerbälle gesichtet. Zwei Leute haben über einen Feuerball in Davie berichtet, der "aus den Wolken fiel", was es schwer macht, den Eintrittswinkel zu bestimmen.

Dieser Feuerball wurde am 4. März aufgenommen:

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Kommentar: Wer immer bei der NASA diese Aussagen gemacht hat, hat seine eigenen Daten nicht überprüft. Februar und März sind normalerweise Monate mit der niedrigsten Anzahl an Feuerbällen.

Wie es aussieht, zeigt der Trend für dieses Jahr weiterhin stark nach oben, denn das normalerweise aktivere Halbjahr steht uns noch bevor.

Für spektakuläre Bilder von einigen von diesen Hunderten Feuerbällen, die den Himmel der Welt in den letzten Monaten erleuchteten, sehen sie unsere neuste Zusammenstellung der SOTT Videoreihe über Erdveränderungen:

SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2016: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Lesen sie auch:

NASA Daten belegen Beobachtungen der Normalbürger: Meteore und Feuerbällenehmen exponentiell zu


Fireball 4

Meteoritenstücke des Feuerballs vom 6. März gefunden?

Bruchstücke in Bayern gefunden, die "sehr wahrscheinlich" von ihm stammen

feuerball süddeutschland
© astronomie.at
Linz - Nachdem am späten Abend des 6. März ein Meteorit im Grenzgebiet zwischen Bayern und Oberösterreich niedergegangen ist, haben nun Linzer Hobby-Astronomen Brocken gefunden, die laut Erwin Filimon, Obmann des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut,"sehr wahrscheinlich" von diesem stammen.

Der Meteor ...

Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten damals die Polizei, weil sie einen Feuerball nahe des Isar-Atomkraftwerks bei Landshut gesehen hatten. Die Universitäts-Sternwarte in München bestätigte aber rasch, dass es sich bei der Himmelserscheinung um einen Meteor gehandelt hat.

Auch in Oberösterreich wurde das Phänomen registriert, die automatische Meteoritenortungskamera auf der Sternwarte Gahberg am Attersee fotografierte den Feuerball. Anhand dieser Bilder berechneten Wissenschafter des Astronomischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Ondrejov mögliche Fundstellen eventueller Meteoriten. 15 Personen, darunter sechs Mitgliedern der Linzer Astronomischen Gemeinschaft, machten sich daraufhin auf die Suche.

Kommentar: Auch in Deutschland werden immer häufiger Feuerbälle, Meteore und Meteoriten gesichtet bzw. gefunden.


Fireball 2

Hunderte verunsicherte Anrufe: Feuerball ging über Süddeutschland nieder

Es war eine weithin sichtbare Himmels-Feuerkugel. Der erste Anrufer befürchtete einen Zwischenfall im Atomkraftwerk. Dies stellte sich als Fehlalarm heraus. Doch die extrem helle Sternschnuppe verunsicherte auch andere Menschen.
feuerball süddeutschland
© astronomie.at
Straubing - Eine besonders helle Sternschnuppe hat in der Nacht zum Montag in Süddeutschland für Aufsehen gesorgt. Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten die Polizei wegen der Himmelserscheinung. Wie die Universitäts-Sternwarte in München berichtete, handelte es sich um einen Meteor, der von Bayern bis ins Saarland sichtbar gewesen sei.

"Kein besonderes Ereignis"

Solch eine Feuerkugel könne häufig beobachtet werden und sei "kein besonderes Ereignis", sagte Keith Butler von der Sternwarte. Bei solchen Sternschnuppen handele sich um "sehr kleine Steinchen", die in die Erdatmosphäre eindringen und das Leuchten verursachen.


Fireball 2

Riesiger Feuerball über Schottland niedergegangen und explodiert

Ein besonderes Spektakel konnten die Schotten am Montagabend beobachten: Ein Lichtball erleuchtete den Nachthimmel - und ließ die Drähte bei der Polizei glühen.
meteor scotland
Kurz blitzt es am Nachthimmel auf, dann folgte, so berichten es Beobachter, ein gewaltiger Donner: Ein großer Feuerball erleuchtete Am Montagabend den Himmel über Schottland. Von Inverness im Norden bis in die Hauptstadt Edinburgh sei das Spektakel zu beobachten gewesen, schreiben etwa die Daily Mail und die BBC. Zahlreiche Kameras fingen das Verglühen des Feuerballs ein.

Eine Polizeisprecherin sagte, dass gegen 19 Uhr abends zahlreiche Anrufe eingegangen sein. Bewohner aus dem ganzen Land hätten sich gemeldet und von der ungewöhnlichen Erscheinung am Himmel berichtet. Wahrscheinlich, so die Polizeisprecherin, habe es sich um einen Meteoritenschauer gehandelt.

Kommentar: Schauen Sie sich auch die folgenden Videos an: