Die Redakteure der Epochtimes haben sich die Mühe gemacht, eine wichtige Mitteilung einer "Lehrerin des Jahres" in Florida über die Schießerei in der Stoneman High School, bei der 17 Schüler getötet wurden, zu übersetzen.
Kind Wutanfall
Die Mitteilung der Frau lautet (Rest folgt weiter unten):
Okay, ich werde der Bösewicht sein und sagen, was niemand sonst tapfer genug ist zu sagen, aber sagen will." - "Meine Eltern haben NIEMALS ein schlechtes Benehmen von mir unterstützt. Ich hatte Angst davor, in der Schule etwas Schlechtes zu tun, da ich kein Leben gehabt hätte, bis ich das Problem korrigiert und meinen Arsch aufgerichtet hatte...
Damit trifft Kelly Guthrie Raley den Nagel auf den Kopf im Bezug auf die laxen Erziehungsmethoden, die spätestens seit den wilden 60er und 70er Jahren, nicht nur in den USA, sondern auch im Rest der Welt leider gang und gäbe geworden sind.

Anfang diesen Jahres bezogen wir uns bereits auf Folgendes: Intelligenz und Nachdenken ist uncool! Stattdessen ist Gewalt und Dummheit angesagt. Zuvor brachten wir das Thema Post-Nihilismus: Wohin uns unsere gegenwärtige Lage führt auf, wo Pierre Lescaudron u. a. genau über diese gefährliche Thematik Folgendes schrieb:
Die hyper-narzisstische Generation

'It is forbidden to forbid'

"Es ist verboten, zu verbieten"
Die Revolution in den 1960-er Jahren hat eine Gesellschaft erschaffen, in der alles erlaubt war. Plötzlich war es "verboten zu verbieten" (das Motto der Revolte in Frankreich im Jahr 1968). Naiverweise glaubte man, dass dieses Motto der Weg zur Freiheit ist.

Das genaue Gegenteil ist der Fall: Freiheit bedeutet nicht, dass "man tun und lassen kann was man will". Ohne Regeln und ohne Grenzen scheinen sich Menschen, in der Mehrzahl der Fälle, in ein infantiles Stadium zurückzuentwickeln. Ein Stadium, das bei jedem Erwachsenen direkt unter der Oberfläche schwelt, wo er der Sklave seiner kleinlichsten und kleinkariertesten Impulse ist, während sich die Gesellschaft, die ein solches Motto gut heißt, auf der kollektiven Ebene zur Barbarei zurückentwickelt, bei dem der Schwächste zum Sklaven des Stärksten wird.

Die Millennium-Generation ist die erste Generation, die von Eltern groß gezogen worden sind, die nach der "sexuellen Revolution" geboren wurden. Diese Eltern haben die Hippiekultur angenommen und haben "ja" zu allem gesagt, was ihre Kinder verlangt haben. Sie taten dies wegen der vorherrschenden freizügigen und nachgiebigen Umgebungsatmosphäre, aber auch aus narzisstischen Motiven: Sie wollten von ihren Kindern nicht als negativ wahrgenommen werden; das narzisstische Selbstbild war ihnen wichtiger als die psychische Gesundheit ihrer Kinder.

Wenn das diabetische Kind nach Süßigkeiten verlangte, sagten die Eltern "ja", damit das Kind sie lieb hat, weil dies für sie wichtiger war als die negative gesundheitliche Auswirkung auf das Kind. Schon lange waren die Zeiten vergangen, an dem das alte Sprichwort zum Tragen kam: "Wenn deine Kinder dir nicht mindestens einmal am Tag sagen, dass sie dich hassen, dann kommst du deiner Aufgabe als Elternteil nicht nach".

Es gab auch einen finanziellen Faktor, der die narzisstische Tendenz der Nachkommen der Hippie-Generation (der Millennium-Generation) erklärt. Die meisten Menschen, die die "Hippie" Kultur angenommen hatten, waren wohlhabend genug, dass sie nicht acht Stunden am Tag in einer Fabrik arbeiten mussten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dieser relative Wohlstand hat es ihnen ermöglicht zu allem ja zu sagen, einschließlich zu den materiellen Forderungen ihrer Kinder.

Prevalence of single parent family

Häufigkeit der Ein-Eltern-Familie
In der traditionellen Familie nährt und hegt die Mutter das Kind und der Vater setzt die Grenzen. Jedoch leben wir jetzt in einer vaterlosen Gesellschaft. In Amerika wird die Mehrheit der Kinder seit den 1990ern nur von einem Elternteil großgezogen. In mehr als 80% dieser Fälle ist das alleinerziehende Elternteil die Mutter. Ja, Sie haben das gerade richtig gelesen: Von einem Vater und einer Mutter aufgezogen zu werden ist heutzutage ein Ausnahmefall.

Um den Einfluss der Erziehung auf die Neigung, autoritäre Ansichten anzunehmen, zu veranschaulichen, ist hier ein Zitat aus dem Artikel mit dem Titel "Wer wird zum Nazi", der 1941 von einer der renommiertesten Journalisten seiner Zeit geschrieben wurde:
Ich glaube der junge D dort drüben ist der einzige geborene Nazi in diesem Raum. Der junge D ist der verwöhnte und verzogene einzige Sohn einer vernarrten Mutter. Ihm wurde in seinem Leben noch nie eine Grenze gezeigt. Er verbringt seine Zeit mit dem Spiel herauszufinden, womit er ungestraft davonkommen kann. Er wird andauernd für zu schnelles Fahren verhaftet und seine Mutter zahlt die Bußgelder. Er war gegenüber zwei Ehefrauen rücksichtslos und seine Mutter bezahlt die Alimente. Er verbringt sein Leben mit Sensationslust und Theatralik. Er ist gegenüber jedem total rücksichtslos. Auf eine gehaltlose und hochmütige Art ist er sehr gutaussehend und übermäßig eitel. Er würde sich sicherlich sehr gut in einer Uniform machen, die es ihm ermöglichen würde, über andere zu stolzieren und sich als Herr aufzuspielen.

- Dorothy Thomson
Selbst für die wenigen Kinder, die von ihrer Mutter und ihrem Vater erzogen werden, spielt der letztere nur noch selten die Rolle der traditionellen Autoritätsfigur. In vielen Haushalten überall im Westen wurde der Ursprung der Legitimität des Vaters - die Fähigkeit, die Familie und den Haushalt durch Arbeit zu ernähren - durch die zunehmende Arbeitslosigkeit zerstört.

I don't need you, I have Internet

Ich brauche dich nicht, ich habe das Internet
Wenn Eltern es in der Vergangenheit misslungen war, ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen, konnten andere soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen, Mitgliedern der Gemeinschaft und Nachbarn zumindest teilweise diese Selbstgefälligkeit der Eltern ausgleichen. Für die Millennium-Generation hat jedoch das Internet die realen sozialen Interaktionen und ihre damit verbundenen Konzepte der Verantwortung, Konsequenz, Beständigkeit und Ehrlichkeit weitestgehend ersetzt.

Im Internetzeitalter kann man so narzisstisch sein wie man will und wenn irgendein Internetnutzer dich auf deine Fehler aufmerksam macht, kann man einfach zu einem anderen Chatroom oder Forum gehen, wo man dann andere Internetnutzer findet, die die gleichen (und oftmals fehlerhaften) Ansichten wie man selbst aufweisen.

Wenig überraschend befinden sich heutzutage die meisten Brennpunkte der sozialen Gerechtigkeit in Universitäten. Ein Ort, in dem die ärmsten sozialen Schichten und Gruppen nur selten aufzufinden sind. Diese Generation - die wir die "verlorene Generation" nennen könnten - reift gerade heran und erreicht das Alter der verstärkten sozialen und politischen Macht. Das sind die Menschen, die unsere zukünftige Gesellschaft gestalten werden; sie werden die Führungskräfte von morgen.

Diese Generation lehnt Andersartigkeit ab. Echte Vielfalt ist aus zwei Gründen ihr Feind:
  • die Anderen mit ihren Unterschieden bieten Ansichten und Ideen an, die das Potential in sich tragen, die fragilen Fundamente des Exo-Skeletts zu erschüttern (siehe nachfolgende Kapitel), die auf externen Autoritäten aufgebaut und deshalb auf externe Faktoren konditioniert sind. Aus dieser Perspektive stellen andere für sie essentielle Bedrohungen dar, die die persönliche Identität des Individuums in Gefahr bringen könnten.
  • die Anderen in ihrer Andersartigkeit tragen das Potential in sich, andere Meinungen zu haben und deshalb "nein" zu sagen, was, in einem sehr realen Sinne, für die narzisstische Individuen Leid bedeutet, deren nachgiebige Umgebung ihnen gelehrt hat, die Bestätigung ihrer Launen mit Vergnügen gleichzusetzen und dem Nicht-Zustimmen dieser Launen mit Leid.
Wie können wir nun jedoch die Ablehnung der Andersartigkeit mit den zahlreichen Behauptungen der KfsG über Vielfalt und Multikulturalismus in Einklang bringen? Was sagen uns die Fakten jenseits dieser ansprechend reizvollen Worte? Die "Vielseitigkeit", die die KfsG fordern, ist die geistlose Vielseitigkeit der Oberflächlichkeit: Äußere Erscheinungsbilder, sexuelle Orientierung, Pronomen... während sie das Ausradieren biologischer (sei es nun Geschlecht, Rasse oder Behinderung) und kultureller Unterschiede (Moralvorstellungen, Religionen, etc.) unterstützen.

Italy: Femen shoving the Christian cross up their backsides

Italien: Die Aktivisten der Feminismus-Gruppe "Femen" schieben sich das christliche Kreuz in ihre Hinterteile
Ein weiteres Paradox bei den KfsG besteht in Folgendem: während sie nach Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung schreien, kommen sie weitgehend intolerant rüber. Während man welches Geschlecht auch immer haben darf und so viele Piercings wie man mag, dürfen wir, Gott verbiete, nicht anders denken und schon gar nicht die Ideologie der KfsG in Frage stellen oder noch schlimmer, ihr entgegentreten.

In der Welt der KfsG besteht die einzige Freiheit die man hat, darin, ihrer Ansicht der Welt zuzustimmen, während unsere biologischen und kulturellen Identitäten hinauskomplimentiert werden.

Die KfsG Ideologie strebt nicht nach Gleichheitsrechten (in denen alle Individuen zwar unterschiedlich sind, aber die gleichen Rechte haben), sie strebt nach Gleichheit und Gleichförmigkeit, da sie Unterschiede als den Ursprung und die Ursache der Unterdrückung wahrnimmt. Um also die Unterdrückung zu stoppen und Gleichheit/Gerechtigkeit wieder einzuführen, müssen Unterschiede abgeschafft werden.

Wenn man als "normales" Individuum in der "Schönen Neuen Welt" der KfsG als Bürger voll anerkannt werden will, muss man zuerst einige große "Verbesserungen" umsetzen: z.B eine Operation zur Geschlechtsumwandlung, die Amputation eines Beins, die Haare lila färben, deinen Körper mit Tattoos bedecken und ein Kruzifix in dein Hinterteil schieben.

Die Verehrung des Egos, narzisstische Implosion

Da der Einfluss der Emotionen stärker als die Einsicht des Verstandes geworden ist und Eigeninteressen gemeinsame Interessen überwältigt haben, leben die Minderheiten von heute in einem permanenten Zustand der Verleugnung der Realität (z.B. hinsichtlich der Existenz der Wahrheit, objektiven Realität und der Dualität der Männlichkeit/Weiblichkeit), die sie mit ihrer eigenen subjektiven Auffassung über die Wirklichkeit ersetzt haben.

So gesehen haben sie nicht nur "Gott umgebracht", sondern jeder von ihnen sitzt jetzt auf seinem eigenen Thron und hält an seiner eigenen "Wahrheit" und seiner eigenen "Realität" fest, die dann anderen aufgezwungen werden. Dies erinnert mich an einen bezeichnenden Dialog:
"Wie kann man seine Seele verlieren?"
"Indem man gegen seine Seele sündigt."

"Durch ein sinnliches Leben?"
"Oh nein, in den meisten Fällen ist das eine Sünde gegen den eigenen Körper. Du wirst vielleicht in diesem Leben oder in irgendeiner zukünftigen Inkarnation dafür büßen."

"Aber dann, indem man andere schlecht behandelt?"
"Nein, in der Regel ist selbst das keine Sünde gegen deine Seele. Du wirst deine Strafe dafür, dass du andere schlecht behandelst, in dieser oder irgendeiner zukünftigen Inkarnation erhalten, wobei mutwillige Grausamkeit gegen ein wehrloses Wesen, rattenhafte Undankbarkeit oder eine angeborene Neigung anderen hinterher zu spionieren schon zu einem gewissen Grad eine Seelenlosigkeit offenbart, was vielleicht daran liegt, dass in einer früheren Inkarnation Sünden gegen die eigene Seele begangen wurden."

"Na gut, was ist dann eine Sünde gegen die eigene Seele?"
"Spirituelle Dinge für egoistische Zwecke zu benutzen. Gott auf die Erde zu verschleppen. Der Versuch, sich selbst auf die Ebene des Schöpfers zu stellen."

- Theodore Ilion, Darkness over Tibet
Der zügellose Narzissmus, den wir heutzutage überall um uns herum sehen, hat zu einem sich verengenden Fokus auf das Ich geführt, auf Kosten Anderer und den Gemeinschaften, in denen wir leben.

Tatsächlich lebten Individuen vor der "Modernen Neuzeit" in hoch integrierten Systemen. Sie waren ein Teil der Natur (siehe Animismus), ein Teil der Menschheit (haben andere Menschen wie Brüder und Schwestern behandelt), ein Teil der Schöpfung (Gottessohn), ein Teil der Rechtsordnung (Bürger), ein Teil eines transzendenten Systems (Gott, Himmel, Erde, Hölle), ein Teil eines Moralsystems (gut, böse). Individuen hatten eine tiefe Achtung und Respekt für die Vergangenheit (Ahnenkult) und eine ernsthafte Sorge um die Zukunft (sie arbeiteten hart, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen).

All diese grundlegenden Bindungen, die dem Individuum seine Identität und eine sinnvolle Bestimmung auf sozialer, naturgegebener und theologischer Ebene gegeben haben, sind durchtrennt worden. Das Ich wurde isoliert und von seiner Umwelt getrennt.

Die Natur wird geleugnet. Für den Geschlechtstheoretiker wird ein menschliches Wesen frei von vorbestimmten Festlegungen der Natur geboren, einschließlich des Geschlechts. Die Mitmenschlichkeit wird dämonisiert (der andere Mensch ist eine potenzielle Quelle der Unterdrückung), Regeln und Normen werden als unterdrückend abgelehnt, die Moralität wird geleugnet, weil es kein Gemeinschaftsgut mehr gibt und da jedes Ereignis nur aus einer egoistischen und subjektiven Perspektive analysiert wird.

Moderne Version der Parole

Die moderne Version der "Mein Körper gehört mir"-Parole
Diese narzisstische Implosion hat sogar zu einer Dissoziation zwischen dem Selbst und dem Körper geführt. Erinnern Sie sich noch an die Parole "Mein Körper gehört mir" aus dem Jahr 1968? Sprich, ich kann mit meinem Körper tun und lassen was ich will? In der Vergangenheit hat die Kirche eine Dualität von Seele/Körper angeregt, bei der beide Aspekte in Harmonie miteinander leben sollten. Heutzutage wurde diese Herangehensweise durch eine Ich/Körper-Dualität ersetzt (eine Idee die durch Locke und Descartes initiiert wurde), bei der der Körper nicht das Medium für die Inkarnation ist, sondern lediglich ein Objekt, das frei gebraucht und missbraucht werden kann (siehe z.B. heutzutage den letzten Schrei von Piercings, Ritzen, Tattoos und die wachsende Tragweite des Transhumanismus).

In der Vergangenheit wurde die Frau/Mann-Dualität durch die Sexualität versinnbildlicht, bei der der Mann und die Frau zusammenkamen und Genuss und Fortpflanzung erlebten. Der sexuelle Genuss und die Fortpflanzung wurden dann durch die Verhütung dissoziiert.

In der Vergangenheit war die Masturbation eine ärmliche sexuelle Alternative für "echten Sex". Heutzutage hat die Verehrung des Selbst und die narzisstische Implosion zu einer ansteigenden Anzahl von Individuen geführt, die angeben, dass sie Porno-Masturbationen echtem Geschlechtsverkehr vorziehen. Dieser Umstand hat den Aufstieg von noch einer weiteren anderen "sexuellen Orientierung" gefördert: Pornosexualität. Die Explosion der Verkaufszahlen von Sexspielzeugen ist ein weiterer Indikator dafür, dass sexuelle Aktivität zu einer solo "Freizeitbeschäftigung" wird.

Ein einzelnes "Elternteil" kann Kinder durch Fortpflanzung im Reagenzglas kaufen, was eine der ultimativen narzisstischen Phantasien wahr werden lässt: die Selbst-Erzeugung. Schon bald wird es einem "Elternteil" für eine Zusatzgebühr möglich sein, die Genetik des Kindes zu verbessern und sie oder ihn wie ein Auto nach Kundenbedarf einzurichten. Diesen Prozess nennt man "germlining" und er wird schon jetzt angewendet, um menschliche Föten auf "Krankheiten" zu überprüfen.

Einhergehend mit einer Verengung des Fokus hinsichtlich des Individuums als ein integraler Teil des Kosmos hin zu dem isolierten individuellen Selbst, erleben wir ein Verengung der Zeit hinsichtlich des Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft-Kontinuums, hin zu ausschließlich dem gegenwärtigen Moment. Heutzutage werden die Alten in Altersheimen vergessen, während die Menschen auf Kredit leben und "das Morgen für Heute in Zahlung geben", um die kurzlebigen Verlangen des gegenwärtigen Moments zu befriedigen.

Immer jüngere Menschen entscheiden sich für eine Schönheitsoperation, um irgendeinem ästhetischen "Ideal" zu entsprechen, während sie dadurch ihr zukünftiges Erscheinungsbild kompromittieren (im Jahr 2014 gab es 64.000Schönheitsoperationen an Menschen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren). Wir haben entsetzliche Zeiten erreicht: Speed-Dating, programmierte Alterung, Fast Food, Zustellung mit Drohnen, Instant Messaging, Echtzeit Newsfeeds, lerne eine Sprache an einem Tag, verliere 10 Kilo in einer Woche, etc.

Ohne Vergangenheit und Zukunft gibt es keine Hoffnung mehr, keine historische Perspektive, kein Lernen aus vergangenen Fehlern, keine Langzeitplanung. Es gibt kein Bedauern mehr, keine Reue oder Verantwortlichkeit, und keine historische Strukturerkennung. Das Individuum fällt in das bedeutungslose Nichts des allgegenwärtigen momentanen Augenblicks.

Jedoch erleben nicht alle Menschen dieser Millennium-Generation diese narzisstische Implosion; nicht alle Menschen der Millennium-Generation sind überzeugte KfsG. Also kann der Generationsfaktor nicht die einzige Ursache für den Aufstieg der KfsG sein.

Gibt es einen fundamentalen Unterschied zwischen denjenigen, die die Ansichten der Autoritäten akzeptieren und vehement vollstrecken und denjenigen, die diese Ansichten ablehnen?
Auch die Feminitsiche Bewegung hat zum großen Teil zu diesem Zustand beigetragen, wie Pierre Lescaudron in seinem neuesten Artikel verdeutlicht: Fünf Lügen der Feministen, die wir als selbstverständlich betrachten.

In unserer neuesten Radio-Sendung haben wir uns auch mit diesem Thema auseinandergesetzt: Gender BallaBalla: Der Wahnsinn bei der weiblichen Gleichberechtigung und die Feminismus-Debatte.

Zu guter Letzt beschreibt Jordan Peterson in seinem exzellenten neuen Buch 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos ausführlich diese Thematik in Regel Nr. 5: "Do not let your children do anything that makes you dislike them" ("Lass niemals deine Kinder etwas tun, dass du sie nicht mehr magst").

Des weiteren beschreibt Stanton Samenow in seinen beiden hervorragenden Büchern Inside the Criminal Mind und The Myth of the Out of Character Crime ausführlich den kriminellen Geist und dass so ziemlich niemand unschuldig ist, der Verbrechen begeht, denn die meisten dieser Menschen wissen ganz genau, was gut und böse ist und entscheiden sich bewusst dagegen.

Jetzt aber zurück zu der Aussage von Kelly Guthrie Raley:
Kelly Guthrie Raley wurde im vergangenen Monat zum Eustis Middle School Teacher of the Year 2017-2018 ernannt. Raleys Antwort hebt sich von den anderen ab, weil sie mit Waffen aufgewachsen ist und grundlegende Probleme sieht, die in der Gesellschaft angegangen werden müssen.

Raleys Beitrag ist, seitdem sie ihn am 15. Februar schrieb, schon mehr als 730.000-mal geteilt worden.
Und jetzt die gesamte Übersetzung ihrer wichtigen Mitteilung:
Okay, ich werde der Bösewicht sein und sagen, was niemand sonst mutig genug ist zu sagen, aber sagen will. Ich nehme die ganze Kritik und Angriffe von jedem auf mich, weil, wissen Sie? Ich bin Lehrer. Ich lebe dieses Leben täglich. Und ich würde nichts anderes tun! Aber ich weiß auch, dass ich täglich in einer Schießerei-Situation landen könnte.

Bis wir, als Land, bereit sind, ernsthaft zu werden und über psychische Gesundheitsfragen zu sprechen, Mangel an verfügbarer Fürsorge für die psychischen Gesundheitsfragen, Mangel an Disziplin im [Eltern-] Haus, schrecklicher Mangel an elterlicher Unterstützung, wenn die Schulen versuchen, schreckliches Verhalten in der Schule zu kontrollieren (oh nein! Nicht MEIN KIND. Was haben SIE getan, um mein Kind dazu zu bringen, so zu reagieren?), Mangel an moralischen Werten, und ja, ich sage es, gewalttätige Videospiele, die jegliche Sensibilität für JEDES Mitgefühl für das Leben anderer beseitigen, sowie Reality-TV, das es alltäglich macht, dass Menschen ständig in die Gesichter der anderen schreien und keine andere Person als sich selbst schätzen, werden wir ein Waffenproblem in der Schule haben. Unsere Kinder verstehen die Endgültigkeit des Todes nicht mehr!

Ich bin mit Waffen aufgewachsen. Jeder weiß das. Aber wissen Sie wie? Meine Eltern haben NIEMALS ein schlechtes Benehmen von mir unterstützt. Ich hatte Angst davor, in der Schule etwas Schlechtes zu tun, da ich kein Leben gehabt hätte, bis ich das Problem korrigiert und meinen Arsch aufgerichtet hatte. Meine Eltern sind in mein Leben eingedrungen. Sie wussten die ganze Zeit, wo ich war. Sie zwangen mich zu einer Ausgangssperre. Sie brachten mich dazu, sie zu wecken, wenn ich nach Hause kam. Sie brachten mich dazu, ihre Regeln zu respektieren.

Sie hatten die volle Kontrolle über ihr Haus und konnten und würden jederzeit jeden Zentimeter meines Schlafzimmers, Rucksacks, Taschen, alles durchsuchen! Eltern: Es ist Zeit einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen! Seien Sie der Elternteil, der sich wirklich für jeden Scheiß interessiert! Seien Sie die nervige Mutter, die Neugierige, die weiß, was ihr Kind tut. Hört auf, ihr Freund zu sein. Sie haben genug "Freunde" in der Schule. Seien Sie ihr Elternteil. Die "coole Mutter" zu sein, bedeutet rein gar nichts, wenn entweder dein Kind tot ist oder dein Kind andere Menschen tötet, weil sie ihren Platz und ihre Privatsphäre in DEINEM HAUS haben durften.

Ich sag's noch mal. Mein Haus war voller Waffen, als ich aufwuchs. Um Himmels willen, mein Vater war ein 82. Airborne Ranger, der die Hälfte seines Gesichts im Dienste unseres Landes verlor. Aber wissen Sie? Ich hätte mir nie träumen lassen, jemanden mit seinen Waffen zu erschießen. Ich hätte mir nie träumen lassen, eine zu nehmen! Man lehrte mich Respekt vor dem menschlichen Leben, Mitgefühl, Regeln, Anstand und vor allem wurde mir beigebracht, dass bis zu meinem Auszug mein Leben und mein Schlafzimmer nicht meins war... es war ihrs. Und sie wollten wissen, was vor sich ging, weil sie mich liebten und das Beste für mich wollten.

Da. Sag, dass ich eine schreckliche Person bin. Ich habe die Waffenkontrolle nicht erwähnt, und ich werde mich weigern, mit irgendjemand darüber zu diskutieren. In diesem Beitrag ging es nicht um Waffenbesitz. Das war ich, ich liebte alles von den Leuten und wollte das Beste für sie. Es ging um meine Schulkinder und um das Wissen, dass Gott jeden einzelnen erschaffen hat um seine Großartigkeit zu zeigen, und nur darum, dass sie ihre Zukunft erreichen wollen.

Es ist ungefähr 20 Jahre her, dass ich meine Lehrerkarriere begonnen habe. Vor 20 Jahren war Gewalt nicht so schlimm. Der Mangel an Mitgefühl war vor 20 Jahren nicht so schlimm. Und Gott weiß vor 20 Jahren, dass ich keine Angst davor hatte, ein Elternteil anzurufen, aber jetzt weiß ich, dass 9 von 10 mich verfluchen würden, mir sagen würden, ich solle in die Hölle gehen, die Nachrichtensender wegen mir anrufen, das Direktorat anrufen würden, oder bei Facebook über mich schreiben, weil ich sie wissen lassen wollte, was ihr Kind in der Schule gemacht hat... weil es ein normales Kind ist!

Diese 17 Leben waren wichtig. Wann werden wir unsere eigene Verantwortung ernst nehmen?