Bei den Präsidentschaftswahlen in Russland ist es dem bisherigen Präsidenten Alexander Lukaschenko gelungen, sich mit satten 80,23 Prozent eine weitere Amtszeit zu sichern. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die ersten westlichen "Qualitätsmedien" bei diesem Ergebnis eine "Manipulation" seitens Lukaschenko ausmachten. Lukaschenko fährt einen rigorosen Kurs gegen die seiner Meinung nach künstich kreierte Corona-Krise. Damit ist Lukaschenko einer der äußerst wenigen Staatsführer dieser Erde, die der Hysterie nicht gefolgt sind.
Vielleicht ist ihm das Volk dafür dankbar?
Aleksandar Lukašenko

Aleksandar Lukašenko
An der Abstimmung nahmen 5.790.000 Menschen teil. Damit belief sich die Wahlbeteiligung auf 84,23%.

Am Sonntag fanden in Weißrussland Präsidentschaftswahlen statt. Nach Angaben der Nachwahlbefragung konnte der amtierende Staatschef Alexander Lukaschenko 79,7 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Von seinen Herausforderern soll Swetlana Tichanowskaja mit 6,8 Prozent der Befragten die stärkste Unterstützung bekommen haben.

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Im Land brachen kurz nach der Verkündigung der Ergebnisse Proteste aus. Fragt sich, ob diese Proteste der Marke Farbrevolution aus dem Ausland angehören.
Proteste und Gewalt nach Wahl in Weißrussland

Am Sonntagabend war es in mehreren Städten Weißrusslands zu nichtgenehmigten Protestaktionen gekommen. Im Stadtzentrum von Minsk errichteten die Demonstrierenden Barrikaden aus Mülleimern.

Die Zusammenstöße der Protestler mit den Ordnungskräften in Minsk dauerten fast vier Stunden. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Lärmgranaten gegen die Protestierenden ein und zwang die Protestler gegen Mitternacht dazu, das Stadtzentrum zu verlassen. Bei den Protesten wurden mehrere Menschen verletzt, einige von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht.

~ Sputnik