
Mit Böen bis zu 234 Stundenkilometern schwächte sich der Wirbelsturm inzwischen weiter ab, wie der japanische Wetterdienst mitteilte. "Vongfong" war bereits zuvor von einem Supertaifun wie dem Sturm "Haiyan", der im November die Philippinen verwüstet hatte, herabgestuft worden. Die nationale Wetterbehörde warnte die Bewohner aber vor weiteren Sturmböen, hohem Wellengang und starken Niederschlägen. Auf den Okinawa-Inseln gab es heftigen Regen und starken Wind, der zum Ausfall der Stromversorgung bei 17.000 Haushalten führte.
Am Montag könnte der Taifun den Süden der Hauptinsel Kyushu erreichen, so die Wetterbehörde, am Dienstag treffe er dann voraussichtlich auf die Hauptstadt Tokio.
Satellitenaufnahmen von "Vongfong" zeigten das Idealbild eines Sturms mit einem perfekten Auge. Erst Anfang der Woche war der Taifun Phanfone über Japan gefegt und hatte neun Menschen in den Tod gerissen. Unterdessen erschütterte am Samstag ein Erdbeben der Stärke 6,1 den Norden Japans. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst keine. Auch bestand keine Tsunami-Gefahr.



Kommentare von Lesern
für unseren Newsletter an