Bei einer Serie von Angriffen haben Extremisten im Irak mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen. Die Attentäter zielten auf schiitische Milizen und Soldaten.
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An mehreren Orten im Irak haben sich Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Die Angreifer töteten mindestens 25 Menschen. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.

Unklar ist, ob die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) für die Anschläge verantwortlich ist. In den vergangenen Monaten hatte der IS immer wieder ähnliche Angriffe verübt, die sich gegen Schiiten richteten. Auch am Montag zielten die Täter auf schiitische Milizen und Soldaten.

In der südlichen Stadt Nasirija, etwa 300 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernt, tötete sich ein Selbstmordattentäter in einem Restaurant, in dem sich schiitische Kämpfer häufig treffen. 14 Menschen starben dort, 27 wurden verletzt.

Mindestens vier Menschen starben in der Großstadt Basra, 550 Kilometer südöstlich von Bagdad, als ein Täter sich mit seinem Auto in die Luft sprengte. Zehn weitere Personen wurden verletzt, berichten Polizeikreise.
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Auch in einem Vorort von Bagdad steuerte ein Selbstmordattentäter sein Auto in einem Checkpoint. Ein weiterer Wagen wurde für einen tödlichen Angriff auf das Hauptquartiert von paramilitärischen Truppen in dem Ort Mishahda nördlich von Bagdad missbraucht. An beiden Orten starben Soldaten.

Die sunnitischen IS-Dschihadisten beherrschen nach wie vor weite Teile im Norden und Westen des Landes, sind nach dem Verlust der Großstadt Ramadi und wegen einer Offensive der Regierungstruppen auf das IS-kontrollierte Mossul aber unter Druck.

kgp/AP/Reuters/dpa