Die Polizei in Washington hat mehr als 400 Teilnehmer einer Demonstration vor dem Kapitol festgenommen. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Zugang zu dem Kongresssitz behindert zu haben, wie die Polizei mitteilte. Viele Demonstranten hatten sich auf Stufen gesetzt, die zu dem Gebäude führen. Die Polizei fesselte die Beschuldigten mit Plastikhandschellen und führte sie in Bussen und Vans ab.
Der überwiegend friedliche Protest richtete sich gegen den Einfluss des Geldes auf die Politik. Die Teilnehmer forderten den Kongress auf, dagegen Maßnahmen zu ergreifen und freie und faire Wahlen zu gewährleisten. Es waren Sprechchöre wie "Geld raus aus der Politik" oder "ein Mensch, eine Stimme" zu hören.
Kommentar: Es müsste eigentlich heißen: Psychopathen raus aus der Politik, denn sie sind das eigentliche Übel.
Marsch von Philadelphia nach Washington
Die Amerikaner hätten es satt, dass ihre Politiker gekauft würden, sagte ein Sprecher der Gruppe, die sich "Democracy Spring" nennt. Einige Demonstranten waren für den Protest extra von Philadelphia nach Washington marschiert. Und die Aktion soll trotz der vielen Festnahmen weitergehen: Die Organisatoren kündigten an, eine Woche lang jeden Tag zu demonstrieren.




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