Sich für das Alter absichern - in der jungen Generation sind sich zwar viele bewusst, dass sie das tun sollten. Aber durch Unwissen oder Verunsicherung schieben junge Menschen das Thema Rente auf die lange Bank, wie eine Studie des Versorgungswerks MetallRente und TNS Infratest Sozialforschung zeigt.
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Vorsorgen für die Zukunft? Für viele in der Generation der unter 30-Jährigen ein schwieriges Thema: Dass das wichtig ist, haben viele schon verstanden - nur mit der Frage, wie sie das anstellen sollen, sind viele überfordert. Wie ARD-Reporter Norbert Lübbers berichtet, legt nur ein Drittel der 17- bis 27-Jährigen etwas für das Alter zurück.

Wie denn auch, wo viele junge Menschen schon damit zu kämpfen haben, das Studium zu finanzieren und Erfahrungen in oft unbezahlten Praktika zu sammeln?

Das Versorgungswerk MetallRente untersuchte gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest Sozialforschung genau diese Problematik in einer Studie. "Vielen jungen Leuten fehlt eine tragfähige Perspektive und Strategie", sagte der Jugendforscher und Leiter der Studie, Klaus Hurrelmann, im ARD-Morgenmagazin.

Von der jungen Generation sei der Wunsch nach mehr Automatismen im komplizierten System zwischen gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente laut geworden. Durch diese Überforderung entscheiden sich laut Hurrelmann viele dafür, lieber für den nächsten Lebensabschnitt vorzusorgen - sei es das Studium oder für den Hausbau - anstatt für eine Lebensphase, die "noch ein halbes Jahrhundert" entfernt liegt.