Südlich von Leipzig wurde der Himmel am Donnerstag von einer riesigen Flammen-Fackel erhellt. Grund dafür war eine Störung in einem Chemiewerk.
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Böhlen - Anwohner aus der Umgebung staunten nicht schlecht, als es plötzlich hell wurde. Nach TAG24-Informationen waren bereits am späten Nachmittag Rauchschwaden über dem Gelände des Dow-Chemiewerks zu sehen gewesen. In der Nacht entwickelte sich daraus eine Flammen-Fackel, die kilometerweit - teilweise sogar auf der A4 bei Chemnitz zu sehen war. Gleichzeitig stiegen schwarze Rauchsäulen auf.

In dem Werk war ein "Cracker" ausgefallen- eine Anlage, die der Stoffumwandlung dient, beispielsweise in der Erdölverarbeitung. Der Feuerball war anscheinend kein unnatürliches Phänomen. Im Falle eines Ausfalls des Crackers müsse entstehendes Gas über eine Hochfackel abbrennen, so eine Sprecherin des Unternehmens. Dies sei eine normale Sicherheitsmaßnahme. Dabei kann es zeitweise auch zur Fußbildung kommen.

Die Anlagen in dem Chemiewerk mussten vorerst herunter gefahren werden. Wie es zu der Störung kommen konnte, wird derzeit untersucht. Es bestand keine Gefahr für Anwohner und Umwelt.