Ein Angreifer stach offenbar einen Polizisten nieder. Er wurde von Einsatzkräften mit Schüssen gestoppt. Augenzeugen berichten von Verletzten auf der nahe gelegenen Westminster Bridge.
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Vor dem britischen Unterhaus sind am Mittwochnachmittag Schüsse gefallen. Augenzeugen, darunter ein Reuters-Korrespondent, berichten von mehreren Verletzten. Ein Polizist wurde auf dem Parlamentsgelände niedergestochen, melden mehrere Nachrichtenagenturen.

Die britische Tageszeitung Guardian berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Press Association, ein Mann sei mit einem Messer bewaffnet in das Parlamentsgebäude eingedrungen. Er soll von der Polizei angeschossen worden sein.

Die laufende Sitzung im Parlament wurde daraufhin abgebrochen, die Abgeordneten blieben jedoch im Gebäude. Polizisten riegelten das Gelände ab. Auch die U-Bahn-Station Westminster ist geschlossen. Ein Parlamentssprecher teilte mit, die britische Premierministerin Theresa May befinde sich in Sicherheit.

Britischen Medienberichten zufolge sahen Augenzeugen ein Auto, das mit hoher Geschwindigkeit auf der Westminster Bridge Menschen angefahren haben soll, bevor der Fahrer stoppte und flüchtete. Mehrere Menschen sollen dabei verletzt worden sein. Die BBC-Journalistin Laura Kuenssberg berichtete, die Abgeordneten hätten mehrere Schüsse gehört, auf der Westminster Bridge lägen reglose Körper - für letzteren Bericht gebe es keine Bestätigung. Auf Fernsehbildern der BBC waren jedoch Notarztwagen zu sehen, die Verletzte behandelten.

Ein Rettungshubschrauber landete auf dem Gelände vor dem Parlament. Der BBC-Journalist Andrew Neil twitterte, überall rund um das Gebiet befänden sich schwer bewaffnete Einsatzkräfte der Polizei.