Der russische Staatschef hat die Probleme genannt, die der nach ihm kommende Präsident in Russland zu bewältigen haben wird.
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Die wichtigsten Aufgaben in der nächsten „Präsidenten-Periode“ seien, so Putin, die Erhöhung der Einkommen der Privataushalte sowie der Kampf gegen die Armut in Russland.

„Dies kann nur im Rahmen einer in ordnungsgemäßem Tempo fortlaufenden Wirtschaftsentwicklung bewältigt werden“, betonte er.

Auf die Frage, wem er das Staatsruder „nach sich“ überlassen werde, antwortete Putin, dass er ja „immer noch“ im Geschäft sei. Wer der Nachfolger sein werde, sollten aber die Wähler bestimmen. Auch er werde sich „selbstverständlich irgendwann“ festlegen müssen.
Zur „politischen Langlebigkeit“ sei er positiv eingestellt, solange dies den Gesetzen des Landes entspreche.

Es sei in Ordnung, wenn jemand lange an der Spitze bleibe, wenn dabei alle demokratische Verfahren eingehalten worden seinen.
„In dieser Hinsicht hat bei uns hier ja auch keiner das Gesetz gebrochen“, fügte er hinzu.

Am Donnerstag hat in Moskau die jährliche TV-Sprechstunde des russischen Präsidenten mit den Bürgern Russlands stattgefunden.