Das Erdbeben im Raum Nordkoreas hat natürliche Ursachen, wie ein Sprecher des Pentagons auf die Frage der Agentur RIA Novosti hin erklärte, ob das Erdbeben mit einem Atomtestversuch Pjöngjangs verbunden sein könne.
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Östlich der nordkoreanischen Küste hat sich am Mittwoch im Japanischen Meer ein Erdbeben der Stärke 6,0 nach der Richterskala ereignen. Dies teilt die Agentur Reuters unter Verweis auf den Geologischen Dienst der USA (USGS) mit. Meldungen über mögliche Opfer und Zerstörungen liegen bislang nicht vor.

„Alles weist darauf hin, dass es ein (natürliches) Erdbeben gewesen ist“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Ihm zufolge soll das Epizentrum 200 Kilometer von der Küste entfernt in etwa 560 Kilometer Tiefe gelegen haben.

„Es ist wenig wahrscheinlich, dass das Erdbeben zu irgendwelchen Zerstörungen geführt hat“, ergänzte der Sprecher des Pentagons.
Die USA verfolgen sehr aufmerksam die Situation auf der Korea-Halbinsel, insbesondere hinsichtlich möglicher Raketenstarts, die Pjöngjang regelmäßig unternimmt.