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1994 hat die Administration des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton versucht, sich in die russische Präsidentenwahl einzumischen, um eine Neuwahl von Boris Jelzin zu erreichen. Dies teilte Michael Caputo, ein ehemaliger Berater Donald Trumps, im Interview mit Fox News mit.

„Wir mischen uns selbst in Wahlen ein. Das Komischste ist, dass ich 1994 von der Administration Clintons nach Russland geschickt wurde, um ihre Wahl zu beeinflussen“, so Caputo.

Dabei seien diese Einmischungsversuche nicht unbemerkt gewesen. Führende russische Oppositionsparteien wären damals besorgt um seine Arbeit gewesen. „Ich begreife die ganze Ironie der Situation“, so Caputo.


Kommentar: Ja, denn es zeigt wieder einmal, dass US-Machthaber der russischen Regierung das unterstellen, was sie selbst weltweit getan haben und weiterhin versuchen zu tun.

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Unter anderem sagte der Politiker, Trumps Kandidatur sei kaum besser für Moskau als die Kandidatur von Hillary Clinton gewesen.

„Sie war ein Problem für sie, aber sie war berechenbar, absolut berechenbar“, glaubt Caputo.

Dabei fügte er hinzu, der aktuelle US-Staatschef versuche, die Beziehungen mit allen Ländern, darunter auch Russland, zu verbessern.

„Donald Trump und Wladimir Putin haben eine Möglichkeit, das Vorgehen zu ändern, wie wir unser Zusammenwirken aufbauen. Aber wir zerstören das durch die gekünstelte Russland-Ermittlung“, schloss der Politiker.