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Yoda

Pädophilie mittels Hirnscan sichtbar machen

Zwei Millionen Euro investiert allein das Forschungsministerium in den nächsten zwei Jahren in ein Projekt, mit dem Experten mehr über Pädophilie herausfinden wollen. Einige der Wissenschaftler legen bereits handfeste Ergebnisse vor. So wollen Forscher an der Universität Kiel mit Hirnscans ermitteln, ob jemand pädophil veranlagt ist.

Auf der Wissenschaftsseite spektrum.de vermeldet Arbeitsgruppenleiter Jorge Ponseti, sein Team habe Pädophile mit “erstaunlicher Genauigkeit” an ihrer Hirntätigkeit erkannt:
Bei der Studie im fMRT-Labor täuschten wir uns nur bei drei der 24 untersuchten Pädophilen und hielten sie fälschlicherweise für nicht pädophil. An sämtlichen Gehirnen der 35 gesunden Kontrollprobanden erkannten wir richtigerweise, dass diese sexuell nicht an Kindern interessiert waren.
Die Forscher zeigen Probanden Bilder von nackten Kindern. Mit der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) messen sie, wie sich die Hirnaktivität verändert. Sie gehen dabei von der Prämisse aus, dass die Aktivität in gewissen Hirnteilen - insbesondere Nucleus caudatus und in der Substantia nigra - größer ist, “wenn die abgebildeten Genitalien der sexuellen Orientierung des Probanden entsprachen”. Hierbei stützen sie sich auch auf Studien, die ähnliche Ergebnisse bereits bei homo- und heterosexuellen Frauen und Männern ergaben.

Die Forscher betonen zwar, ihre Methode sei längst nicht ausgereift und ausreichend erprobt. Dennoch sehen sie bereits praktischen Nutzen, sollte die fMRT tatsächlich zuverlässig pädophile Neigungen nachweisen können.

Telescope

Einzelgängerplaneten werden von fernen Sternen eingefangen

Einzelgängerplanet
© Christine Pulliam (CfA)Künstlerische Darstellung eines von einem Stern auf einer weit entfernten Umlaufbahn eingefangenen Einzelgängerplaneten.
Cambridge/ USA - Vom Zwischenspiel der Kräfte in ihrem ursprünglichen Planetensystem aus ihrer einstigen Bahn geworfen, können Planeten sogar aus ihrem System herausgeschleudert werden, um dann als Einzelgängerplaneten durch den interstellaren Raum zu treiben. Dass Milliarden ferner Sterne solche Planeten eingefangen haben, ergibt sich nun aus einer Studie von US-Astrophysikern. Auf diese Weise könnten einige bislang entdeckte Planeten mit merkwürdigen Bahneigenschaften in fernen Planetensystemen erklärt werden. Auch in unserem Sonnensystem könnte ein derart fremder Planet noch auf seine Entdeckung warten.

Wie das Team um Hagai Perets vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) gemeinsam mit Kollegen um Thijs Kouwenhoven von der chinesischen Peking University aktuell im Fachmagazin The Astrophysical Journal berichten, simulierten sie das Verhalten solcher Planeten im Innern junger Sternhaufen.

Gesetz dem Falle, dass die Anzahl entsprechender Einzelgänger gleich hoch ist wie die Anzahl der Sterne in einer solchen Gruppe, so sollten 3 bis 6 Prozent der Sterne einen dieser Einzelgängerplaneten einfangen haben. Ein weiteres, wenn auch nicht wirklich verwunderliches Ergebnis der Simulationen: Je massereicher der Stern, desto größer ist die Chance, dass er einen vorbeiziehenden Planeten an sich bindet.

Telescope

Zahlreiche Blazare entdeckt

Blazar
© NASA/JPL-CaltechBlazare sind aktive Galaxienkerne, deren Jet direkt auf die Erde gerichtet ist.
Astronomen suchen in den Daten des Infrarot-Surveyteleskops WISE nach einer bestimmten Klasse von aktiven Galaxienkernen, nach sogenannten Blazaren. Obwohl WISE eigentlich gar nicht dafür ausgelegt war, diese energiereichen Objekte aufzuspüren, haben die Wissenschaftler schon mehr als 200 Blazare entdeckt. Tausende könnten sich noch in den Daten verbergen.

Blazare gehören mit zu den energiereichsten Objekten im Universum. Sie zählen zur Klasse der aktiven Galaxienkerne, bestehen also aus einem supermassereichen Schwarzen Loch, das gerade mit einer hohen Rate Material verschlingt. Dieses sammelt sich - bevor es in der Schwerkraftfalle verschwindet - in einer riesigen Scheibe um das Schwarze Loch, heizt sich auf extreme Temperaturen auf und sendet daher eine intensive Strahlung aus. Senkrecht zu dieser Scheibe schießen oft eng gebündelte Teilchenstrahlen mit hoher Geschwindigkeit ins All, sogenannte Jets. Sind diese Jets genau auf die Erde gerichtet, spricht man von einem Blazar.

"Blazare sind ausgesprochen selten, da es nicht häufig vorkommt, dass der Jet aus der Umgebung eines supermassereichen Schwarzen Lochs direkt in Richtung Erde zeigt", erläutert Francesco Massaro vom Kavli Institute for Particle Astrophysics and Cosmology in Kalifornien. "Wir hatten die verrückte Idee, die Infrarotbeobachtungen von WISE, die man normalerweise mit Phänomenen deutlich niedrigerer Energie in Verbindung bringt, zu nutzen, um hochenergetische Blazare zu finden. Und das hat besser funktioniert, als wir gehofft hatten."

Telescope

Staubteufel: Ein Wirbelsturm fegt über den Mars

Wirbelsturm auf Mars
© NASA / JPL-Caltech / University of ArizonaEin Staubteufel in der Ebene Amazonis Planitia.
Die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter hat mit ihrem Kamerasystem HiRISE einen rund 20 Kilometer hohen Staubteufel aufgenommen, der über die Ebene Amazonis Planitia auf der Nordhalbkugel des Mars zieht. Trotz seiner beachtlichen Höhe hatte der Wirbelwind nur einen Durchmesser von 70 Metern.

Das Bild, das die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA in der vergangenen Woche veröffentlichte, zeigt einen etwa 20 Kilometer hohen Staubteufel in der Ebene Amazonis Planitia auf der Nordhalbkugel des Mars. Trotz seiner eindrucksvollen Höhe hat der Wirbelwind nur einen Durchmesser von rund 70 Metern. Das Bild entstand mit Hilfe des Kamerasystems High Resolution Imaging Science Experiment (HiRISE) an Bord der NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter.

Staubteufel, die in der Fachsprache als Kleintromben bezeichnet werden, kommen auch auf der Erde vor. Es handelt sich um wirbelnde Luftmassen, die dadurch sichtbar werden, dass sie Staub von der Oberfläche mitreißen. Im Gegensatz zu einem Tornado bilden sich Staubteufel vor allem an Schönwettertagen, wenn der Untergrund von der Sonne aufgeheizt wird und somit auch die Luft direkt über dem Boden. Unter bestimmten Bedingungen kann dann die durch kältere Luftmassen aufsteigende warme Luft in Rotation geraten.

Beaker

Kann man DNA-Spuren fälschen?

Und wenn ja, kann man gefälschte DNA von echter DNA unterscheiden? Mit diesen für die DNA-Forensik sehr heiklen Fragen befasste sich eine Arbeit von Dan Frumkin aus Israel und beantwortete beide mit: Ja!

Der „Skandal" kommt zuerst, denn in seiner Arbeit verrät Frumkin ziemlich ausführlich, anhand der Beschreibung gleich mehrerer Methoden, wie sich ein DNA-Profil perfekt fälschen lässt. Er erklärt, wie man das DNA-Profil einer existierenden Person kopieren, aber auch, wie man ein völlig neues, künstliches Profil erzeugen und damit typische aber eben gefälschte Tatortspuren herstellen kann, z.B. eine Waffe, auf die die gefälschte DNA aufgetragen wird.

Ich werde seine Anleitungen hier nicht wiedergeben und auch nicht erklären (weniger, weil ich Sorge hätte, Kriminelle zu unterstützen und mehr, weil das ganze in technisches Geschwafel ausarten würde), aber ich zeige, wie gut es Frumkin und seiner Gruppe gelungen ist, ein DNA-Profil zu fälschen.
Gefälschte DNS-Profile
© Unbekannt

Kommentar: Kommentar: Was der Autor hier nicht bedenkt, ist, dass die Möglichkeit des Fälschens von DNS-Spuren eine willkommene, weitere Methode für psychopathische Machthaber sein könnte, um bspw. Dissidenten mit "wasserfesten Beweisen" zu diskreditieren, oder, im Fall von Ermordungen, wie z.B. bei den Kennedy-Brüdern und Martin Luther King, den eingesetzten Sündenbock als den einzig wahren Täter zu "überführen", während die Verschwörung im Hintergrund durch Manipulation der Medien und Einschüchterung von Zeugen weitgehend unsichtbar bleibt.


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Älteste Reptilien-Embryos der Welt entdeckt - lebendgebärend?

280 Millionen Jahre alte Meeressaurier-Jungtiere könnten lebend geboren worden sein

In Brasilien haben Paläontologen die 280 Millionen Jahre alten Fossilien eines schwangeren Meeressauriers entdeckt. Das in der Bauchhöhle des Sauriers erhaltene Ungeborene ist damit der älteste bekannte Reptilienembryo weltweit. Das nur etwa sieben Zentimeter große Jungtier eines Mesosaurus sei vermutlich erst in einem frühen Stadium der Embryonalentwicklung gewesen. Darauf deuteten der im Verhältnis zum Körper sehr große Schädel und die kleinen Gliedmaßen hin, berichten die Forscher im Fachmagazin "Historical Biology". Weitere Funde von Embryos der gleichen Saurierart und aus der gleichen Zeit machten die Forscher in Uruguay.
Bauchraum des fossilen Mesosaurus
© Graciela PiñeiroBauchraum des fossilen Mesosaurus mit Relikten eines Embryos (rechts: schematisch)
"Der Fund des gut erhaltenen Embryos im Bauch eines erwachsenen Tieres und das Fehlen einer erkennbaren Eihülle weisen darauf hin, dass die Mesosaurier lebendgebärend waren", schreiben Graciela Pineiro vom Departamento de Evolución de Cuencas in Montevideo in Uruguay und ihre Kollegen. Alternativ sei es aber auch möglich, dass diese Meeressaurierart ihre von einer dünnen Eihülle umgebenen Jungen bis kurz vor Ende der Reifezeit im Uterus austrug und sie erst dann gebar. Das Ei wird dabei quasi im Mutterleib ausgebrütet. Die Jungen schlüpfen dann bereits einige Minuten bis Stunden nach der Eiablage. Beides seien Fortpflanzungsstrategien, für die es bisher erst Belege aus einer Zeit 60 bis 90 Millionen Jahre später gegeben habe, sagen die Forscher.

Telescope

Uralte Sterne in Sonnennähe entdeckt

Größenvergleich Erde und Weißer Zwerg
© NASA/ESAGrößenvergleich zwischen Erde und einem Weißen Zwerg (Illu.)
Norman/ USA - Ein internationales Astronomenteam hat das Alter zweier nur 100 Lichtjahre von der Erde entfernten Weißen Zwergsterne bestimmt, die zu den ältesten bislang bekannten und sonnennahen Sternen zählen. Das Alter der beiden Weißen Zwerge schätzen die Astronomen auf 11 bis 12 Milliarden Jahre. Damit sind sie - nach kosmischen Maßstäben - schon relativ kurz nach dem Urknall entstanden.

Wie das Team um den Astronomieprofessor Mukremin Kilic von der University of Oklahoma aktuell im Fachmagazin Monthly Notices of the Royal Astronomical Society berichtet, konnte das Alter der beiden Sterne aufgrund deren Abkühlungsrate bestimmt werden. Bei Weißen Zwergen handelt es sich um die ausgebrannten Kerner einstiger sonnenähnlicher Sterne. Auch unsere Sonne wird in rund fünf Milliarden Jahren erwartungsgemäß zu einem solchen, etwa erdgroßen und extrem dichten Sternenrest werden, nachdem sie ihre äußeren Hüllen abgestoßen hat.

Die beiden Sterne mit der Bezeichnung "WD 0346+246" und "SDSS J110217, 48+411315.4 (J1102)" befinden sich im Sternbild Taurus (Stier) und Ursa Major (Großer Bär/Wagen) und wurden mit Hilfe des NASA-Infrarotweltraumteleskops Spitzer und dem 2,4-Meter-Teleskop des MDM Observatory in Tucson während einer dreijährigen Beobachtungsphase untersucht.

Meteor

Killer-Asteroiden könnten irdisches Leben im Sonnensystem und zu nahen Sternen verteilt haben

Einschlag Killerasteroid
© Donald Davis, gemeinfreiArchiv: Künstlerische Darstellung des Einschlags eines Killer-Asteroiden auf die Erde (Illu.).
Kyoto/ Japan - Vor rund 65 Millionen Jahren wurde die Erde von einem mehr als 10 Kilometer großen Asteroiden getroffen - ein Ereignis, dessen globale Auswirkungen zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben soll. Bislang standen hauptsächlich die negativen Auswirkungen solcher kosmischer Kollisionen auf das Leben im Fokus der Wissenschaft. In einer aktuellen Studie konzentrierten sich japanische Wissenschaftler nun aber auf die Frage, wie viel Erdmaterial ein solcher Einschlag ins All katapultiert haben und wie weit auf diese Weise Wasser, organisches Material und Leben von der Erde im All verteilt worden sein könnte. Das Ergebnis ist erstaunlich und hat auch Auswirkungen auf unser Verständnis vom Ursprung des Lebens auf der Erde selbst.

Wie die Astrophysiker um Tetsuya Hara von der Kyoto Sangyo University vorab auf "arxiv.org" berichten, würde ein entsprechend großer in etwa die gleiche Menge seines Eigengewichts und damit Milliarden an Tonnen Erdmaterial ins All schleudern.

Wie der "The Physics Arxiv Blog" (technologyreview.com) berichtet, zeigen die neuen Berechnungen erstaunlicherweise, dass große Mengen an Erdmaterial nicht nur bis zum Mond und Mars gelangt sein sondern dass die Trümmer des Einschlags ihren Weg auch weit über diese vergleichsweise nahen Ziele hinaus gefunden haben könnten. Zu diesen fernen Zielen gehören jedoch nicht nur die wahrscheinlich lebensfreundlichen Jupiter- und Saturnmonde Europa und Enceladus sondern auch Exoplaneten, die andere sonnennahe Sterne umkreisen.

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Akustische Pflanzenkommunikation erstmals wissenschaftlich belegt

Getreidefeld
© grewi.deArchivbild: Junges Getreidefeld
Perth / Australien - Menschen, die mit ihren Pflanzen sprechen, sind nichts Ungewöhnliches. Wissenschaftlern in Australien ist es nun jedoch erstmals gelungen nachzuweisen, dass Pflanzen tatsächlich auf Töne reagieren und wahrscheinlich sogar selbst durch Klickgeräusche miteinander kommunizieren.

Seit spätestens 1973, als der südafrikanische Botaniker Lyall Watson in seinem Bestseller Supernature behauptet hatte, Pflanzen hätten Gefühle, die durch einen Lügendetektor nachweisbar seien, wird die Vorstellung empfindsamer und mitteilsamer Pflanzen ebenso hitzig wie kontrovers diskutiert.

Wie Dr. Monica Gagliano, wissenschaftliche Mitarbeiterin der University of Western Australia (UWA), gemeinsam mit Professor Daniel Robert von der University of Bristol und Professor Stefano Mancusovon der Università degli Studi di Firenze im der Fachzeitschrift Trends in Plant Science beschreiben, können die Wurzeln junger Pflanzen gewisse Geräusche machen und auf eben solche reagieren.

Bug

Riesiger Silberfisch in Portugal entdeckt

silberfisch, insekt
© unbekannt
Bei Spinnen und Insekten denken die meisten Menschen an kleine, unscheinbare Krabbler und Brummer. Doch auch unter diesen Winzlingen der Tierwelt gibt es wahre Riesen: In Portugal haben Forscher nun einen Silberfisch entdeckt, der sage und schreibe zehn Zentimeter groß ist. Und er ist bei weitem nicht der einzige kleine Gigant, den die Natur hervorgebracht hat...

In Portugal haben Forscher einen Silberfisch entdeckt, der zehn Zentimeter lang ist - zumindest, wenn man die Fühler mitrechnet. Das augenlose und pigmentfreie Tier lebt in unterirdischen Höhlen und hat, bis auf seinen Namen, nur wenig mit den winzigen Krabblern gemein, die wir aus unseren Badezimmern kennen. Nach Angaben der portugiesischen Wissenschaftler handelt es sich bei der Neu-Entdeckung um das größte unterirdisch lebende Insekt Europas.