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So, 17 Jan 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Keine Panik! Nimm's leicht!
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Ratte verursachte Stromausfall am Stuttgarter Hauptbahnhof

Mit ein paar beherzten Bissen hat eine Ratte am Donnerstagabend den Verkehr am Stuttgarter Hauptbahnhof lahmgelegt: Fahrgäste standen plötzlich im Dunkeln, Züge mussten umgeleitet werden oder verspäteten sich.

Stuttgart - Eine hungrige Ratte hat am Donnerstagabend einen Stromausfall im Stuttgarter Hauptbahnhof verursacht. Das Tier habe ein Kabel für die Beleuchtung der Halle angeknabbert, sagte ein Bahnsprecher am Freitag. Der Stromausfall dauerte etwa von 20.20 Uhr bis kurz vor 22 Uhr.

Neben der Ankunftshalle lagen auch die Bahnsteige plötzlich im Dunkeln. Helfer mussten Dutzende Reisende vom dunklen Teil des Gebäudes auf vier hellere Bahnsteige bringen. Drei Züge seien zu Bahnhöfen in Stuttgarter Vororte umgeleitet worden, 25 verspäteten sich.

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Scherz: Chemnitz bekommt ein neues Amt

In Chemnitz wird es kein neues Amt zur "Vermittlung zwischen den Ämtern" geben.

Das stellt die Stadtverwaltung klar. Unbekannte hatten am Wochenende in der Innenstadt die Information über die Einführung des vermeintlich neuen Amtes verbreitet. Dazu wurden Flyer im Originaldesign der Stadtverwaltung verteilt und Pressemitteilungen verschickt. Demzufolge sollte die Oberbürgermeisterin das neue Amt im Rahmen des Festwochenendes vorstellen.Die Stadt prüft nun rechtliche Schritte gegen die Urheber, unter anderem wegen Unterschriftenfälschung.

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Einbrecher wird Packung Zucker zum Verhängnis

Ein Einbrecher konnte in Bergisch Gladbach gefasst werden, weil er eine Zuckerspur hinterlassen hatte. Zuvor war der Mann in ein Haus in der Gierather Straße eingebrochen.

Dort hatte er neben technischem Gerät auch eine Packung Zucker gestohlen. Die Packung war allerdings undicht, sodass der Einbrecher eine Spur bis zu sich nach Hause nachzog. Der Mann konnte zuhause gefasst werden. Bei ihm wurde weiteres Diebesgut gefunden. Er kam vor den Haftrichter, der Haftbefehl gegen ihn erlassen hat.

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Auszeichnungen für die Ehemänner des Jahres

Ehemann des Jahres Auszeichnungen.

Die ehrenvolle Erwähnung geht an: das Vereinigte Königreich:

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© Unknown
Nah gefolgt von... den Vereinigten Staaten von Amerika:

Pumpkin

Das Ende einer Saga: Kuh Yvonne kehrt zurück

Sie war vor der Schlachtung geflüchtet, wochenlang hielt sich Kuh Yvonne im oberbayerischen Wald versteckt. Zig Suchaktionen und Lockversuche blieben erfolglos. Jetzt ist sie wieder aufgetaucht, einfach so.
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© dpa
Kuh "Yvonne" ist wieder da, sie kehrte ganz von selbst zu ihren Artgenossen zurück.

Sie ist wieder da - nach Wochen im Wald hat sich die Kuh Yvonne besonnen und den Weg zurück auf die Weide gefunden. Nach vielen intensiven Sucheinsätzen kam sie ganz von allein zurück.

Ein Landwirt habe das Tier auf seiner Weide entdeckt, wo es sich zu vier Kälbern gesellt habe, sagte Britta Freitag von der deutsch-österreichischen Tierschutzinitiative Gut Aiderbichl auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd.

Dollar

Geldregen auf der A2 bei Maastricht

Eurokrise? Wo? Nicht in den Niederlanden - hier liegt das Geld buchstäblich auf der Straße. Autofahrer auf der A2 bei Maastricht staunten nicht schlecht, als sie in einen Geldregen fuhren.
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© DPA
In Holland liegt das Geld noch auf der Straße

Stau auf der A2 nahe Maastricht: Am Montagmorgen öffnete sich bei einem Geldtransporter plötzlich eine Tür und ein Geldkoffer fiel heraus. Ein nachfolgendes Auto erfasste den Koffer, der aufsprang, so dass zehntausende Euros durch die Luft wirbelten. Ein Autofahrer berichtete gegenüber der niederländischen Website "Nos.nl": "Es verteilte sich über die ganze Autobahn. Wohin man sah - an beiden Seiten der Fahrbahn lagen Scheine." Hilfsbereite Autofahrer stoppten ihre Fahrzeuge und sammelten eifrig die 50-, 20- und 10-Euro-Scheine ein: "Menschen griffen die Banknoten vom Boden auf und rannten mit vollen Armen zurück zum Auto, um ihre Fahrt fortzusetzen." Die kollektive Einsammelaktion sei "rasend schnell" gegangen, berichtete auch ein Polizeisprecher.

Heart

Eine Kuh, die ein Reh sein will, Teil III

Deutschlands Kuh hat noch eine Zukunft. Die Behörden heben eine Abschussgenehmigung für das flüchtige Tier auf. Die Vertreter des Gnadenhofs Aiderbichl werden ersucht, die Kuh weniger öffentlichkeitswirksam einzufangen und ihr ihre verdiente Ruhe zukommen zu lassen.
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© dpa
Wer sagt denn, Yvonne ist verschwunden?

Die Fans der ausgebüxten Yvonne müssen nicht mehr den Abschuss ihrer Lieblingskuh fürchten. Das Landratsamt in Mühldorf am Inn hat die Abschussgenehmigung endgültig aufgehoben. Die Behörde erlaube es lediglich drei Experten, der Kuh einen Schuss mit dem Betäubungsgewehr zu versetzen, teilte eine Sprecherin mit. Schon seit Wochen streunt Yvonne durch die Gegend nahe Zangberg in Oberbayern.

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Finnen dominieren bei Handy-Weitwurf-WM

Finnland bleibt das Maß aller Dinge im Weitwurf von Mobiltelefonen, die Skandinavier gewannen am Samstag bei der WM im eigenen Land in den Sparten Männer, Frauen und als Mannschaft. Mit 76 Meter flog das Handy von Oskari Heinonen am weitesten.
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Die Finnen sind Weltmeister im Handy-Weitwurf. Sie siegten nach Angaben der Organisatoren bei der Handy-Weitwurf- Weltmeisterschaft im eigenen Land in den Sparten Männer, Frauen und als Mannschaft. 76 Meter weit warf der Finne Oskari Heinonen sein Handy und belegte damit den ersten Platz. Netta Karvinen gelang mit 48 Metern der längste Wurf bei den Frauen.

Dollar

Erdbeben: Japaner finden Milliarden Yen unter Trümmern

Die Japaner haben mehr als sechs Milliarden Yen (rund 55 Millionen Euro) unter den Trümmern nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe gefunden - und diese brav bei der Polizei abgegeben.
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© dpa

Spuren der Verwüstung nach der Erdbebenkatastrophe: Einwohner, Rettungskräfte und Suchtrupps finden immer wieder Geldbörsen und geben es bei der Polizei ab.

So seien etwa 3,7 Milliarden Yen (rund 33,5 Millionen Euro) in Geldbörsen an die Polizei in den Präfekturen Miyagi, Iwate und Fukushima überreicht worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Außerdem entdeckten die Menschen in rund 5700 Safes unter dem Schutt noch knapp 2,4 Milliarden Yen (etwa 21,7 Millionen Euro).

Einwohner, Rettungskräfte und Suchtrupps würden immer wieder Geldbörsen bei den Polizeistellen abgeben, während sie Schutt und Steine in vielen Teilen der Katastrophengebiete beseitigten, berichtete ein Polizeisprecher in Miyagi. Das sei für Japaner normal. Teilweise wurden auch Tresore an die Küsten gespült.

Cow

Eine Kuh, die ein Reh sein will, Teil II

Der pechschwarze Prachtbulle Ernst ist ein Ochse, also kastriert. Wird er trotzdem die ausgebüxte Kuh Yvonne anlocken können? Tierschützer glauben ja.
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© dapd/DAPD
Auf einer Koppel im Wald soll der schöne Ernst sein vorübergehendes Zuhause beziehen und Yvonnes Urinstinkte wecken, doch jetzt kommt heraus, der Stier ist ein Ochse und damit kastriert

Zangberg. Ist Wald-Kuh Yvonne so naiv und fällt auf den Trick der Tierschützer rein? Prachtbulle Ernst, der als unwiederstehlich angepriesen wurde, ist in Wahrheit nur ein halber Stier, ein Ochse. Bedeutet: Ernst ist kastriert. Nach Ansichten der Tierschützer soll Ernst dennoch die Kuh auf die Weide locken und die seit zwei Monaten andauernde Suche der entlaufende Problem-Kuh beenden können.

Die Augsburger Allgemeine vermeldete in einer Exklusivmeldung, dass der Lockstier kastriert sei und wittert schon ein "falschen Spiel", das da jetzt im Waldstück bei Mühldorf abläuft. Denn die Tierretter von Gut Aiderbichl setzten doch nach eigenen Worten ausdrücklich darauf, dass Yvonne ihren Trieben und Wünschen nach Nachwuchs folgen wird und zu Ernst auf die Weide kommt.

Kommentar: Lesen Sie auch den ersten Teil von Reh-Kuh Yvonne.