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Do, 18 Jul 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte


Fireball

Feuerball streift über den Himmel von Australien

Fireball over Australia
© Screenshot YouTube
Ein Screenshot aus einem YouTube-Video, das Berichten zufolge von dem Meteoriten stammt, der in der Nacht des 5. Juli über den Südosthimmel von Australien geflogen ist.
Die Sozialen Medien sind voller Berichte über einen Meteoriten, der am Freitagabend über der Südküste Australiens gesichtet wurde.

In der Facebook-Gruppe "Australian Meteor Reports", schrieb Administrator David Finlay, dass der Meteor am 5. Juli um etwa 21 Uhr entdeckt wurde und vermutet, dass er irgendwo in Victoria zu Boden gegangen sei.

"Ich habe Berichte über Überschallknallgeräusche von Forest Hill (Melbourne) bis Mallacoota Vic. Das ist eine Entfernung von 400 km. Ich habe noch nie von Überschallknallgeräuschen gehört, von denen so weit auseinander berichtet wurden", sagte er in einem Facebook-Post an die Gruppe.

Er berichtete, dass Sichtungen aus dem Norden bis aus Sydney und Orange gemeldet worden seien.

"Durch diese Berichte, und wenn dieses Objekt über Land und nicht über dem Meer war, gehe ich davon aus, dass es jetzt irgendwo in Victoria Meteoriten auf dem Boden gibt", sagte er.

Fireball

Karibik: Atomsensoren zeichnen Asteroidenexplosion in der Atmosphäre auf

Asteroid Explosion
© William Straka III/University of Wisconsin
Am 22. Juni um 21:25 UT drang ein kleiner Asteroid in die Erdatmosphäre ein und explodierte am helllichten Tag südlich von Puerto Rico. Die von der Infraschallstation der "Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen" auf den Bermudas aufgezeichneten Luftwellen verursachten eine Explosionsenergie zwischen 3 und 5 Kilotonnen TNT - ein Bruchteil einer Atombombe des Zweiten Weltkriegs. Die Explosion war auf den Bildern des NOAA-Wettersatelliten GOES-16 deutlich sichtbar:


Der Meteor Experte Peter Brown von der Universität von Western Ontario sagt, dass das Infraschallsignal mit einem "kleinen, mehrere Meter großem erdnahen Asteroiden" übereinstimmt. Laut der Daten des NASA-Zentrums für das Studium erdnaher Objekte treffen Asteroiden dieser Größe und Energie etwa einmal im Jahr die Erdatmosphäre. Das bedeutet, dass es selten ist - aber nicht außergewöhnlich.


Kommentar: Falsch. Diese Ereignisse sind bei Weitem keine Seltenheit mehr. Erfahren Sie mehr darüber in unserem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung.


Kommentar: Den Rest des Artikels können Sie hier auf Englisch lesen.


Fireball 3

Feuerball in Norddeutschland aufgezeichnet

Fireball over Germany
© Andre K.
Die American Meteor Society (AMS) erhielt zwei Berichte von einem Meteor über Norddeutschland am 24. Mai 2019. AMS-Mitglied A. Knofel lud Videomaterial von dem Feuerball bei seinem Flug über Tauche hoch:


Fireball 2

Feuerball auf Polizei-CCTV eingefangen: Regen von "purpurnem Licht" im Northern Territory, Australien

fireball
Ein Feuerball hat den Nachthimmel im Northern Territory mit einem Lichtblitz erhellt, der "Tageslicht" in Alice Springs erzeugte sowie ein Geräusch, das Fenster zum Erzittern brachte.

Der Kommissar des NT-Polizeidienstes James O'Brien sagte, dass Beamte einen Telefonanruf von einem Einwohner von Alice Spring direkt nach Mitternacht erhalten hätten und geschwind die Sicht auf ihren eigenen CCTV-Anlagen zu überprüfen begannen.

Die Aufnahmen zeigen den Feuerball dabei, wie er auch über Tennant Creek schießt, mehr als 500 Kilometer nördlich von Alice Springs.

"Wir zweifelten ein wenig daran," sagte er.


Fireball 3

Höhere Feuerball-Aktivität am Himmel über Brasilien seit mehreren Wochen

In den vergangenen drei Wochen waren mehrere Feuerball-Ereignisse am Himmel über Brasilien zu verzeichnen. Das erste Ereignis fand am 26. April in unter anderem in der Region Rio de Janeiro statt:

brazil meteor fireball april 26th 2019
Ein weiterer großer Feuerball war diesen Freitag, 26. April 2019, um 20:08 [Lokalzeit - AdÜ] am Himmel über Brasilien zu beobachten. Dieses Mal wurde der helle Feuerball im Norden von Rio de Janeiro gemeldet sowie im Osten von Minas Gerais und von BRAMON-Kameras aufgezeichnet.

Der Weltraumfelsen trat in einer Höhe von 80,8 Kilometern über Rio das Flores, RJ, in die Erdatmosphäre ein, folgte einer nordöstlichen Richtung bei einer Geschwindigkeit von 19,14 Kilometern pro Sekunde (68,9 Tausend km/h), bevor er über Argirita, MN, bei einer Höhe von 38,4 Kilometern 5,67 Sekunden später verschwand.

~ Sott.net
Ein Video davon ist hier zu sehen:


Fireball 2

Indonesien: Feuerball erhellt Himmel über dem Regierungsbezirk Katingan

Fireball over Indonesia
© YouTube/AsMus Channel
Am 7. Mai 2019 lud YouTube-Nutzer "AsMus Channel" Aufnahmen eines Feuerballs hoch, der am Himmel über dem Regierungsbezirks Katingan, Zentral-Kalimantan, Indonesien, dahin schoss:


Bulb

Harvard-Astronomen: Interstellares Objekt traf vor fünf Jahren vermutlich die Erde

Im Dezember 2017 entdeckten Astronomen überraschend den "ersten interstellarer Asteroid" Namens Oumuamua in unserem Sonnensystem, der den Wissenschaftlern bis heute Rätsel aufgibt und zu vielen Spekulationen führte. Jetzt haben Astronomen von der Harvard Universität die Flugbahn und Geschwindigkeit eines Meteors, der im Januar 2014 in der Erdatmosphäre verglühte, analysiert und kommen zu der Schlussfolgerung, dass auch dieses Objekt nicht aus unserem eigenen Sonnensystem kam.
asteroid earth impact
© Shutterstock
Auf diese Weise könnte einst vielleicht sogar das Leben selbst aus einem fernen Planetensystem zur Erde gelangt sein.

Wie Amir Siraj und Avi Loeb von der Harvard University vorab via Arxiv.org (...damit aber noch nicht in einem Fachjournal) berichten, handelt es sich um einen Meteor, der im Januar 2014 als Feuerspur in der Atmosphäre über Papua Neuguinea verglühte.

Während es sich bei 'Oumuamua um ein sehr großes Objekt handelte, war dieser "interstellare Besucher" mit einem Durchmesser von vermutlich weniger als einem Meter also vergleichsweise klein - so klein, dass er vermutlich gänzlich in der Erdatmosphäre verglühte.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Geschwindigkeit des Objektes war der erste Hinweis für die Wissenschaftler woraufhin sie die Flugbahn rekontruierten:
Auf das Objekt aufmerksam wurden die beiden Astronomen im Meteor-Katalog des Centre für Near Earth Object Studies (CNEOS) der NASA aufgrund seiner Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Sekunde, mit der das Objekt die Sonne passierte.

Anhand der bekannten Daten rekonstruierten Siraj und Loeb die Flugbahn des Objekts und entdeckten, dass es offenbar nicht die Sonne umkreiste, denn dafür war es schlichtweg zu schnell - so schnell, dass es der Anziehungskraft der Sonne sogar entkam. Um dies zu tun, musste der Meteor also von jenseits des Sonnensystems stammen, so die beiden Autoren.

~ Grenzwissenschaft Aktuell

Fireball 3

Vermutlich ein Feuerball: Unerklärlicher Lichtblitz mit Explosion über Ostsibirien

Ein Video, das in der ostsibirischen Stadt Krasnojarsk aufgenommen wurde, sorgt gerade für heftige Diskussionen im Internet.
Feuerball Sibirien
Es soll sich angeblich um einen Meteoriten gehandelt haben, den die Bewohner von Krasnojarsk und Schelesnogorsk gegen 18.00 MESZ bemerkten.

~ Sputnik

Augenzeugen berichten im Internet:
"Wir haben am Himmel einen scharfen Blitz und einen Schweif wie von einem Flugzeug gesehen. Drei Sekunden später ist es zu einer Explosion gekommen. Es war zu sehen, wie Teile von irgendetwas auseinanderflogen und hinter den Wolken verschwanden. Es war viel größer als einen Knallkörper oder ein Feuerwerk"

~ Sputnik
Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um einen Feuerball.

echcc 36, beobachtete feuerbälle über den usa, ams, american meteor society
© Sott.net
Abbildung 36: Zunahme an Feuerbällen über die gesamte AMS Beobachtungsperiode (2005 bis heute, Daten in der Abbildung mit Stand vom März 2017).
echcc 69

Abbildung 69: Beobachtete Feuerbälle über den USA von 2005–2016 ( Sott.net – Daten wurden von der AMS-Datenbank entnommen. Daten in der Abbildung: Stand vom 27.03.2017)
Es handelt sich hier um ein Phänomen, das in den letzten Jahren exponentiell angestiegen ist (wie oben zu sehen ist) und in unserem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung näher beleuchtet wird.
Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, echcc werbung
Seit der Jahrtausendwende schwächelt, neben den Veränderungen der Jetstreams nicht nur der Golfstrom, sondern es erhöht sich auch die Intensität und die Häufigkeit von Erdfällen, Hurrikans, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Meteor-Feuerbällen, Tornados, Fluten und leuchtenden Nachtwolken. Haben die Verfechter der vom Menschen verursachten globalen Erderwärmung Recht behalten oder geschieht etwas viel Größeres auf unserem Planeten?

Während die Mainstream-Wissenschaft diese Erdveränderungen so darstellt, als würden sie in keinerlei Beziehung zueinander stehen, trägt Pierre Lescaudron die Entdeckungen aus der Plasmaphysik, dem Paradigma des elektrischen Universums und vielen anderen Bereichen zusammen und legt nahe, dass diese Phänomene wahrscheinlich tatsächlich eng miteinander verbunden sind und aus einer einzigen gemeinsamen Ursache entspringen: Der Annäherung eines "Zwillingssterns" unserer Sonne und einem begleitenden Kometenschwarm.

Mit Hilfe von historischen Aufzeichnungen offenbart der Autor eine starke Korrelation zwischen Zeitperioden der autoritären Unterdrückung und katastrophalen kosmisch induzierten Naturkatastrophen. Mit Bezügen und Verweisen auf metaphysische Forschungen, Informationstheorie und Quantenmechanik ist Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung ein bahnbrechender Versuch, die moderne Wissenschaft wieder mit dem alten Verständnis zu verbinden, dass der menschliche Geist und die kollektiven Zustände menschlicher Erfahrungen kosmische und irdische Phänomene beeinflussen können.

Präsentiert in einem übersichtlichen Format und in einer leicht zugänglichen Sprache mit über 250 Abbildungen und über 1000 Fußnoten umfasst Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung eine große Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen und ist für all diejenigen gedacht, die versuchen die Zeichen unserer Zeit zu verstehen.

~ Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung

Fireball 5

NASA gibt erst jetzt bekannt: Im Dezember 2018 ging einer der größten Meteoriten auf die Erde nieder

Die NASA gab heute erst bekannt, dass am 18. Dezember 2018 einer der größten Meteoriten in den letzten 30 Jahren auf der Erde einschlug.

meteorit dezember 2018
© NASA
Die Explosion war laut BBC die zweitstärkste in den letzten 30 Jahren. Es war der größte Feuerball, seit vor sechs Jahren über der russischen Stadt Tscheljabinsk ein Meteorit verglühte. NASA-Wissenschafter Lindley Johnson erklärte, dass so ein Feuerball höchstens zwei oder drei Mal alle 100 Jahre vorkomme. Laut Johnson zerriss es den Meteoriten in der Nähe der Flugrouten von Nordamerika nach Asien.

- Heute.at
Die Aussage, dass so ein Feuerball höchstens zwei oder drei Mal alle 100 Jahre vorkomme, ist mehr als untertrieben. Denn in den letzten sechs Jahren gab es den Tscheljabinsk-Feuerball (15. Februar 2013, 500 kt TNT) und den Kuba-Feuerball (ca. 1,4 kt TNT) am 01. Februar 2019.
Bei der Explosion des Gesteinsbrockens wurde mit 173 Kilotonnen TNT die zehnfache Energie der Atombombe von Hiroshima freigesetzt. Mit einer Geschwindigkeit von 32 Kilometern pro Sekunde düste der Meteorit in die Erdatmosphäre. Der Felsbrocken, der mehrere Meter Durchmesser hatte, explodierte 25,6 Kilometer über der Erdoberfläche. Satelliten des US-Militärs registrierten die Explosion. Daraufhin wurde die NASA informiert.

- Heute.at
Der Grund, warum die Meldung so spät veröffentlicht wird, liegt daran, weil der Feuerball über einem sehr abgelegenen Gebiet niederging. Wie viele Feuerbälle explodieren täglich über der Erde, die ebenfalls nicht registriert werden?

Fireball 5

Beeindruckender Feuerball über Südwest-Frankreich gemeldet

SW France meteor AMS observers map
© AMS (Bildschirmaufnahme)
AMS-Beobachterkarte - Ereignis 1061-2019
Die American Meteor Society (AMS) [Amerikanische Meteorgesellschaft - AdÜ] erhielt 64 Berichte über einen Feuerball, der am Mittwoch dem 6. März gegen 20:58 Uhr universeller Zeit über Katalonien, Neu-Aquitanien und Okzitanien gesichtet worden war.

Viele dieser Berichte beschreiben ein beeindruckendes Phänomen, actu.fr zufolge. Eine Anwohnerin in Lot-et-Garonne erklärte, dass sie einen "Meteoroiden" beobachtet hätte, der "blendend", "funkelnd" und so "nahe" war, dass sie den Eindruck hatte, er würde bei ihrem Wohnhaus abstürzen.

Das ist das erste Mal, dass ich ein Phänomen von solcher Länge und Größe gesehen habe, dass ich es für ein brennendes Flugzeug hielt", sagte ein Anwohner in Tarn-et-Garonnais aus. Ein weiterer berichtete sogar über einen "großen Knall" bei Tarbes.

Auch auf Twitter fragten sich Leute, was sie da gesehen hatten.

Übersetzung de.sott.net:

Hat jemand vor etwa 15 Minuten einen Meteoriten oder so etwas über #Toulouse gesehen?