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Fr, 29 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Fire

Überschwemmungen und Feuer in Griechenland

Ein Großbrand wütet seit Sonntag in einem Waldgebiet rund 50 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt Athen.
© AP
Das Feuer sei noch nicht unter Kontrolle, meldeten griechische Medien am Sonntagmittag. 115 Feuerwehrleute, viele Freiwillige, dazu Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz. Ein Löschflugzeug des Typs Canadair musste aus zunächst unbekannten Gründen notlanden.

Die Piloten hätten Glück gehabt, berichtete der Fernsehsender Skai am Mittag und zeigte Bilder der havarierten Maschine. Sie hätten sich bei der Bruchlandung nur leicht verletzt. Der Kampf gegen die Flammen dauere jedoch an, starker Wind erschwere den Feuerwehrleuten die Arbeit. Auch auf der bei Touristen beliebten Halbinsel Chalkidiki hatte es am Wochenende gebrannt - dort wüteten die Flammen in der Nähe eines Ferienresorts, wurden jedoch im Laufe des Sonntagvormittags unter Kontrolle gebracht.

Kommentar:




Cloud Lightning

Gewitter über Wolfen: "Es herrschte Weltuntergangsstimmung"

Wolfen/Raguhn - Die Gewitterfront, die am späten Samstagabend über den Altkreis Bitterfeld gezogen ist, hat zum Teil schwere Schäden angerichtet. Bäume stürzten um, Keller wurden geflutet, sogar der Zugverkehr fiel aus.
© André Kehrer
Die Verbindungsstraße in Wolfen ist von Ästen übersät. Aus Sicherheitsgründen ist sie noch gesperrt.
Allerdings wüteten Sturm und Starkregen lokal offenbar sehr unterschiedlich. Eine Schneise der Verwüstung zog sich vor allem von Wolfen über Bobbau nach Raguhn. Bitterfeld dagegen wurde weit weniger hart getroffen.

Bei der Polizei und in der Rettungsleitstelle klingelten ab 22 Uhr die Telefone fast ununterbrochen. Allein die Polizei rückte neun Mal aus. Das Unwetter kam plötzlich und heftig.

Wolf

Südafrika: Hyäne greift 15-Jährigen im Schlaf an

Ihr Besuch im südafrikanischen Krüger-Nationalpark endet für eine Familie tragisch. Während sie nachts im Zelt schläft, schleicht sich eine Hyäne ein. Sie packt sich den 15-jährigen Sohn, zerbeißt sein Gesicht und verletzt ihn lebensgefährlich.
© picture alliance/dpa
Hyänen ernähren sich vor allem von Aas.
In Südafrikas berühmtem Krüger-Nationalpark hat eine Hyäne einen 15-jährigen Jungen überfallen und lebensgefährlich verletzt. Das Raubtier sei am frühen Sonntagmorgen in das Zelt der Familie eingedrungen, habe den Jungen in seinem getrennten Schlafabteil angefallen und ihm das Gesicht zerbissen, sagte der Sprecher der Parkverwaltung, William Mabasa. Anschließend habe die Hyäne ihr Opfer am Schlafanzug aus dem Zelt gezogen.

Bizarro Earth

Kirgisien von Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat sich in Kirgisien ereignet, wie das Europäische Mittelmeer-Zentrum für Seismologie mitteilte.
Das Epizentrum lag 381 Kilometer von der kirgisischen Hauptstadt Bischkek entfernt. Der Erdbebenherd hat sich in einer Tiefe von etwa 48.000 Metern befunden.

Cloud Precipitation

Unwetter im Süden Deutschlands: Nächstes Musikfest wurde abgebrochen und haufenweise Hagel

Unwetter haben in der Nacht in Baden-Württemberg große Schäden angerichtet. Stark betroffen war der Landkreis Biberach in Oberschwaben. Das Southside-Festival wurde abgesagt.
© SWR
Am Freitagabend zogen schwere Gewitter mit Hagel direkt über das Gelände. Einige Menschen wurden leicht verletzt
Im Kreis Biberach mussten Polizei und Feuerwehr zu rund 700 Einsätzen ausrücken. Betroffen sind unter anderem die Orte Biberach an der Riß und Ochsenhausen. Allein im Ortsteil Baltringen der Gemeinde Mietingen standen rund 100 Keller unter Wasser.

In der Nacht fiel so viel Hagel, dass die Feuerwehr Räumgeräte einsetzen musste. Wie hoch der Schaden ist, ist noch unklar. Die Region war erst vor einigen Wochen von Überflutungen betroffen.

Southside-Festival wurde abgebrochen

Nach heftigen Unwettern wurde das Musikfestival Southside in Neuhausen Ob Eck (Kreis Tuttlingen) abgesagt. Der Veranstalter teilte am frühen Samstagmorgen mit, dass keine weiteren Konzerte mehr stattfinden. Das Festival war am Freitagabend zunächst unterbrochen worden. Alle 60.000 Besucher waren aufgefordert worden, sich in ihren Autos in Sicherheit zu bringen. Außerdem wurden Shuttlebusse eingesetzt, die zu eingerichteten Notunterkünften in Sporthallen und Bürgerhäusern in der Region fuhren.

Kommentar:




Cloud Lightning

Gerölllawine lässt Zug bei Bacharach entgleisen - Zehn Verletzte

Bei Bacharach entgleist ein Zug, nachdem schwerer Regen eine Gerölllawine ausgelöst hat. Auch in Baden-Württemberg hat es schwere Regenfälle und Überschwemmungen gegeben. Das „Southside Festival“ wurde abgesagt.

Symbolbild
In Rheinland-Pfalz ist am Samstagmorgen bei einem Unwetter ein Regionalzug entgleist. Laut einem Bahnsprecher wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen auch der Lokführer. Die Rettungskräfte seien mit einem großen Aufgebot im Einsatz, erklärte die Polizei. Die Bundesstraße 9 wurde gesperrt. „Bei einem Unwetter rutschte Geröll auf die Gleise.“ Die Lage an der Unfallstelle sei unübersichtlich. Mehr Details gab es zunächst nicht.

Auch Baden-Württemberg hat es wieder heftig getroffen. Beim „Southside Festival“ mit Zehntausenden Musikfans gab es am Freitagabend 25 Verletzte. Die Feiernden flüchteten vor Blitz, Donner und Starkregen. Auch in Pfullingen, südlich von Stuttgart, goss es wie aus Kübeln. Zwei kleine Bäche traten über die Ufer und trieben die Bewohner in die Enge. Das ganze Ausmaß der Schäden werde sich wohl erst bei Sonnenaufgang zeigen, erklärten die erschöpften Retter.


Sun

Kühle Sommertemperaturen - Die Erde erwärmt sich weiterhin nicht

Update 21.6.2016 (kalend. Sommeranfang): Die globale Abkühlung kommt im Juni 2016 weiter voran.

© climexp.knmi.nl
KNMI Time series weekly SSTA NINO3.4, print 17.6.2016. Die Abweichungen beziehen sich auf das international übliche und von der WMO empfohlene moderne Klimamittel 1981-2010.
Mitte Juni 2016 ist das vorübergehend global wärmende Wetterphänomen „El Niño“ Geschichte, die kalte La Niña ist auf dem Weg, die Erde kühlt ab.

Die Wochen-Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 haben Anfang Juni 2016 bereits negative Werte erreicht und liegen Mitte Juni im Wochenmittel nahe Null K im neutralen Bereich zwischen + 0,5 und -0,5 K.

Die globalen Temperaturen folgen nach dem El Niño-Peak Ende November 2015 zeitversetzt seit März 2016 mit einem deutlichen Rückgang.

Die Satellitentemperaturen von RSS in der unteren Troposphäre (TLT) mit Schwerpunkt der Messungen um 1500 m Höhe (850 hPa) stürzen von Februar bis Mai 2016 regelrecht ab:

Cloud Lightning

Verheerende Unwetter suchen auch Südwesten Deutschlands heim

© dpa
Überflutetes Parkhaus in Reutlingen

Im Südwesten Deutschlands hat Starkregen harmlose Bäche anschwellen lassen und zu schweren Überschwemmungen geführt. In Pfullingen - südlich von Stuttgart - traten zwei Bäche über die Ufer. Ähnliche Szenen spielten sich im rheinland-pfälzischen Stromberg ab. Zwischen Bacherach und Oberwesel entgleiste infolge des Starkregens ein Zug. Zehn Menschen wurden verletzt.


Gewitter und ein Hagelsturm überraschten Pfullingen in den späten Abendstunden. Die Feuerwehr war ununterbrochen im Einsatz, um überflutete Keller und Tiefgaragen abzupumpen, weggespülte Fahrzeuge zu bergen und einen Kellerbrand zu löschen. In kurzer Zeit traten in der 18.000-Einwohner-Gemeinde zwei Bäche über die Ufer und überfluteten Teile der Stadt.

"Großflächige Schäden entstanden"

"Es sieht verheerend aus im Stadtgebiet", sagte Bürgermeister Michael Schrenk in der Nacht. Besonders öffentliche Gebäude wie Sporthallen und ein Museum seien betroffen. "Es sind großflächig große Schäden entstanden."

Menschen kamen aber in Pfullingen am Fuße der schwäbischen Alb nicht zu Schaden, wie Dietmar All von der örtlichen Feuerwehr berichtete. Allerdings seien fünf Personen im Obergeschoss eines Gebäudes eingeschlossen gewesen, die sich wegen der Gefahr eines Stromstoßes nicht mehr hinaus getraut hätten. Eine Person saß zwei Stunden lang im Aufzug fest. Im Einsatz waren 261 Feuerwehrleute auch aus Nachbarkommunen mit 42 Fahrzeugen.

Kommentar: Heftige Unwetter suchen derzeit viele Teile Deutschlands und auch die Welt heim:



Cloud Precipitation

"Schlimmste Flut seit 100 Jahren" in West Virginia und Notstand in Kalifornien wegen Waldbränden

Der Bundesstaat erlebt die schlimmsten Hochwasser seit hundert Jahren. In Kalifornien starben zwei Menschen bei schweren Waldbränden.
© Sam Owens/ap/dpa
Straßenschilder in dem Ort Elkview im US-Bundesstaat West Virginia.
Bei schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Sprecher des Katastrophenschutzes dem Sender CNN. Gouverneur Earl Ray Tomblin sagte am Freitag, ein verheerendes Tief habe seit Donnerstag zu Erdrutschen, Überflutungen und Schlammlawinen geführt. Es sei womöglich die schlimmste Flut in dem Staat seit 100 Jahren. Unter den Toten waren auch Kinder.

Kommentar: Schauen Sie sich einen Überblick über die weltweiten Erdveränderungen in unseren monatlichen Video-Zusammenfassungen an:




Cloud Lightning

"Hurricane"-Festival wegen Unwetter unterbrochen - Katastrophenalarm im Hunsrück

In vielen Teilen Deutschlands geht Starkregen herunter und toben heftige Gewitter. Aufgrund des Unwetters ist auch das "Hurricane"-Festival unterbrochen worden. Aktuell wird in zwölf Landkreisen vor schweren Unwettern gewarnt.
© Getty Images
"Hurricane"-Festivalbesucher in Scheeßel
Das "Hurricane"-Festival im niedersächsischen Scheeßel ist wegen eines schweren Unwetters unterbrochen worden. "Wir unterbrechen für zwei Stunden den Veranstaltungsbetrieb aufgrund eines schweren Unwetters", teilten die Veranstalter mit. Dies sei keine Absage des Festes.

Die Festivalmacher riefen zu Rücksicht und Hilfe auf. "Bitte verlasst das Veranstaltungsgelände zu euren Fahrzeugen und nehmt andere Besucher in euren Fahrzeugen auf. Bleibt ruhig und achtet auf eure Mitmenschen."

Die 20. Ausgabe des Festivals hatte am Nachmittag begonnen. Bereits am Donnerstag, als viele Teilnehmer anreisten, waren heftige Gewitter über die Gemeinde hinweggezogen und hatten auch das Festivalgelände in Mitleidenschaft gezogen. Bei dem ausverkauften Event werden rund 75.000 Zuschauer erwartet.

Kommentar: Scheinbar haben ein paar Veranstalter daraus gelernt, die Teilnehmer vor Unwettern zu warnen und das Festival zu unterbrechen, denn das Rock am Ring Festival wurde zwei Jahre in Folge in Mitleidenschaft gezogen, wo es mehrere Verletzte gab.