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Sa, 25 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Snowflake

Lawinensturz in Afghanistan: Mindestens 190 Menschen umgekommen

Die Zahl der Opfer der gewaltigen Lawinenabgänge ist auf 190 gestiegen. Das teilte die Agentur AFP unter Berufung auf die afghanischen Behörden mit. Der stellvertretende Minister für Beseitigung der Folgen von Naturkatastrophen, Mohammad Aslam Sajas, gab bekannt, dass weitere 300 Menschen Verletzungen erlitten haben.
© www.globallookpress.com
Mindestens 190 Menschen bei Lawinensturz in Afghanistan umgekommen
„Die schwersten Schäden hat die Provinz Nuristan im Nordosten des Landes erlitten. Dort sind mindestens 68 Menschen gestorben“, sagte Sajas. Er fügte hinzu, dass bei Rettungsarbeiten rund 500 Menschen in verschiedenen Regionen Afghanistans gerettet werden konnten. Rettungskräfte sind bisher im Einsatz.

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Hunderte von Grindwalen verenden an Küste Neuseelands in schlimmstem Tiersterben des Landes seit 30 Jahren

© Tim Cuff/DPA
Grindwale sind die verbreitetste Walart in Neuseeland und werden bis zu sechs Meter lang
Es ist die größte Massenstrandung von Grindwalen in Neuseeland seit 1985. Rund 400 der Meeressäuger strandeten an der Nordküste der neuseeländischen Südinsel. Trotz hunderter Helfer verendeten mehr als zwei Drittel der Tiere.

An einem Strand bei Farewell Spit, einer Landzunge im Norden der neuseeländischen Südinsel an der Golden Bay, sind 416 Grindwale gestrandet, wie das Umweltschutzministerium am Freitag mitteilte. Trotz verzweifelter Rettungsversuche starben mehr als zwei Drittel der Meeressäuger, sagte der örtliche Vertreter der Behörde. Rund 500 Helfer versuchten unter großer Anstrengung, die übrigen Tiere bei Flut wieder ins Wasser zu schaffen, die Erfolgsaussichten seien jedoch gering.

Demnach handelt es sich um eine der größten Massenstrandungen von Walen in Neuseeland. Angesichts einer so großen Zahl verendeter Tiere sei davon auszugehen, dass die noch lebenden in einem schlechten Zustand seien, sagte der Ministeriumsvertreter Andrew Lamason dem staatlichen Rundfunksender "Radio New Zealand": "Wir bereiten uns deshalb auf eine ziemlich traumatische kommende Phase vor."

Kommentar: Die gewaltigen geologischen und klimatischen Umwälzungen auf der Erde sowie die Zunahme des kosmischen Bombardements mit Feuerbällen könnten eine mögliche Antwort sein.


Cloud Precipitation

Auf Mallorca schneit es wieder

Auf Mallorca ist der Winter zurückgekehrt: Eine neue Kaltfront bescherte der Baleareninsel in der Nacht zum Mittwoch Schnee und Hagel. Im Osten sei die Landschaft teilweise von einer dicken Eisschicht überzogen gewesen, auch eine Pass-Straße sei wegen Schnees gesperrt worden, berichtete die Mallorca Zeitung. Auch für die kommenden Tage kann keine Entwarnung gegeben werden: Wegen möglicher hoher Wellen sollte am Mittwoch und Donnerstag die Warnstufe Orange gelten, die Niederschläge lassen aber nach, weiterer Schnee ist nicht zu erwarten. Bereits Mitte Januar hatte eine Kältewelle mit Schnee die Insel fest im Griff.

Mallorca: Vor dem Schnee war Sturm dran

Vor allem die Landwirte leiden unter dem unbeständigen Wetter. Bereits zum Wochenbeginn hätten heftige Stürme viele Tonnen Apfelsinen von den Bäumen geschüttelt, hieß es. Die 'Mallorca Zeitung' zitierte den Orangenbauern Antoni Gost: "Ich finde keine Worte für meinen Schock. Etwa 70 Tonnen Orangen liegen auf der Erde. In den 40 Jahren, die ich in der Landwirtschaft arbeite, habe ich so etwas noch nicht erlebt." Auch die Kartoffel- und Artischockenernte sei bedroht.


Kommentar:
  • Riesige Ernteausfälle in Südeuropa wegen Extremwetter und Gemüsepreise explodieren



Cloud Grey

Bedrohliche Trichterwolke in Rio fotografiert - Kein Tornado, kein Sturm, kein Regen

© Helio C. Vital in Rio.
7. Februar 2017 in Rio de Janeiro.
Diese Fotos zeigen eine Trichterwolke bei Sonnenuntergang vom 7. Februar 2017 in Rio de Janeiro, Brasilien. Es hat keine Berichte über Tornados, Stürme oder Regenfälle gegeben.

Helio C. Vital in Rio de Janeiro, Brasilien hat diese Bilder letzte Nacht (7. Februar 2017) aufgenommen. Er schrieb:
Sie zeigen sehr interessante Wolkenformationen, die Teil einer sich annähernden Sutrmzellfront bei Sonnenuntergang waren. Die bedrohlichen Formationen beinhalteten eine sehr interessante Trichterwolke und auch lentikluläre Wolken.

Die Bilder wurden mit meiner Canon PowerShot SX60 HS mit hohen Zoom-Verstärkern und niedrigem ISO (100-250) aufgenommen. Die Nachbearbeitung betrug entweder 5 zu 1 oder 3 zu 1 und der Kontrast im resultierenden Bild wurde mit PhotoScape verbessert um die Struktur der Wolken über Rio leichter erkennbar zu machen.

Trotz der bedrohlichen Erscheinung der Wolken gab es keine Berichte über einen Tornado, einen Sturm, nicht einmal über Regen.
Danke, Helio!

Cloud Grey

Indonesischer Vulkan Sinabung bricht 7 mal in weniger als 24 Stunden aus

Der indonesische Vulkan Sinabung ist erneut ausgebrochen, er schleuderte Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch. Eine Sperrzone wurde eingerichtet, tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.


Der indonesische Vulkan Sinabung.
Mit einer Serie von sieben Eruptionen hat sich der indonesische Vulkan Sinabung am Sonntag zurückgemeldet. Nach Angaben des Zivilschutzes schleuderte der im Norden der Insel Sumatra gelegene Berg Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch.

Die weithin sichtbare Rauchwolke zog in Richtung der auch bei Touristen beliebten Stadt Berastegi im Hochland von Karo. Einwohner und Urlauber wurden aufgefordert, Mund- und Augenschutz zu tragen.

Die Behörden erklärten einen Radius von sieben Kilometern rund um den 2460 Meer hohen Vulkan zur Sperrzone. Tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.


© AFP
© Reuters
(dpa)

Cloud Precipitation

Erst jahrelange Dürre und jetzt Rekord-Regenfälle in Kalifornien

Wegen einer seit fünf Jahren anhaltenden Dürre verordnete der US-Bundesstaat Kalifornien Regeln zum Wassersparen. Nun fielen so heftige Regenfälle, dass Bewohner aus ihren überfluteten Häusern gerettet werden mussten.

© dpa
Ungewohntes Bild
Ein überfluteter Weinberg in Kalifornien.
Sacramento - Nach heftigen Regenfällen stehen Teile des dürregeplagten US-Bundesstaats Kalifornien unter Wasser. In der Ortschaft Felton südlich von San Francisco etwa musste die Feuerwehr am Dienstag (Ortszeit) Bewohner aus ihren Häusern retten, nachdem der Fluss San Lorenzo über die Ufer getreten war. Für einige Bezirke im Norden Kaliforniens riefen die Behörden Flutwarnungen aus.

Kalifornien wurde bis vor kurzem von einer historischen Dürre heimgesucht - fünf Jahre lang war zu wenig Regen gefallen. Am Mittwoch wollen die Behörden entscheiden, ob die wegen der Dürre verordneten Regeln zum Wassersparen trotz der Regenfälle weiter in Kraft bleiben sollen, meldete der Sender NBC. Gouverneur Jerry Brown hatte 2014 einen Dürre-Notstand ausgerufen und die Kalifornier angewiesen, weniger Wasser zu verbrauchen.

Seit Wochen füllen Niederschläge die Wasserreservoirs, auch die Schneedecke in der Sierra Nevada ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Im Süden Kaliforniens ist es allerdings noch immer zu trocken.

Kommentar:




Snowflake

Nach Frühlingswetter jetzt Schneestürme im Nordosten der USA

Nach kurzem Frühlingserwachen erwartet der Nordosten der USA eine Rückkehr des Winters mit voller Wucht. Temperaturen um die 20 Grad Celsius hatten die Menschen in Washington und Umgebung noch am Mittwoch in kurzärmeliger Kleidung aus ihren Häusern gelockt.

© Jay Dabhi / Twitter
Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) sollte nun ein gewaltiger Wintersturm die nördliche Ostküste hinauf bis nach Kanada erfassen. Seit Mittwoch wurden laut der Tracking-Seite «FlightAware» mehr als 2700 Flüge von und zu Flughäfen in den USA vorsorglich gestrichen.

Kinder freuten sich derweil auf schneefrei am Donnerstag in den Städten Boston und in New York und deren Umgebung, wo angesichts des angekündigten Wintersturms und Neuschnee von bis zu 30 Zentimetern die Schulen geschlossen wurden, wie die «New York Times» und der Lokalsender WCVB berichteten.

Für Inseln und Halbinseln wie Cape Cod und Martha's Vineyard im Bundesstaat Massachusetts gab die US-Wetterbehörde eine Blizzard-Warnung heraus. Für die gesamte Ostküste bis in den Süden von Jacksonville in North Carolina galt eine Sturmwarnung.

(SDA)

Tornado1

Gleich sieben Tornados fegen über Louisiana und in Kalifornien kann man sich teilweise nur mit Booten fortbewegen

Teile der der USA wurden von schweren Unwettern heimgesucht. Während in Kalifornien, nach einer langen Dürre, verheerende Regenfälle für heftige Überschwemmungen sorgen, haben in Louisiana gleich sieben Tornados ein Trümmerfeld hinterlassen.
© AP
Verwüstung in der Region um New Orleans

Vor den Trümmern ihrer Existenz stehen heute viele Menschen in Louisiana. Ein Tornado hat rund um die Metropole New Orleans schwere Schäden angerichtet. Sieben Wirbelstürme zogen am Dienstag (Ortszeit) über den Bundesstaat Louisiana. In New Orleans wurden mindestens 31 Menschen verletzt. Mindestens 250 Häuser wurden beschädigt. Auch aus der Region um Baton Rouge wurden mehrere Verletzte gemeldet. Der Gouverneur von Louisiana rief den Notstand aus.


Kommentar: Zur Erinnerung, Baton Rouge war letztes Jahr mit Negativschlagzeilen in den Nachrichten vertreten:
  • Die Welt dreht durch: Drei weitere Polizisten in Baton Rouge erschossen



Nahe New Orleans zog ein Tornado über die Montage-Anlage der Nasa in Michoud. Mehrere Mitarbeiter seien verletzt worden, und es gebe Schäden an Gebäuden, teilte die Behörde mit. In Michoud werden Bauteile und Ausrüstung für das US-Weltraumprogramm hergestellt, etwa für die Raumkapsel 'Orion' und die Trägerrakete 'SLS'. Diese seien nicht beschädigt worden.

Kommentar:




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Hitzerekord und Regenfälle: Heftige Unwetter in Sydneys Rekord-Sommer

Heftige Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen haben Teile der australischen Millionen-Metropole Sydney überflutet. Innerhalb von zwei Stunden regnete es mehr als im gesamten Januar. Das Verkehrssystem brach wegen der Wassermassen zum Teil zusammen, viele Häuser wurden evakuiert, ein komplettes Apartmenthaus drohte einzustürzen. Mehr als 140 Notrufe gingen bei dem Unwetter bei den Rettungsdiensten ein, um Schäden zu beheben.
Sydney: Heißester Januar seit über 100 Jahren

Schon ab Donnerstag wird es wieder grenzenlos sonnig und die Temperaturen klettern am Wochenende weit über die 30-Grad-Marke. Diese Werte schließen an den heißesten Januar seit mehr als einem Jahrhundert in Sydney an. Die Durchschnitts-Temperatur im ersten Monat des Jahres lag bei 29,6 Grad Celsius. Damit wurde der bisherige Rekord von 1896 (29,5 Grad) knapp übertroffen. An elf Tagen wurden mehr als 30 Grad gemessen, an fünf Tagen sogar mehr als 35 Grad. So oft kam das seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1858 in der südaustralischen Stadt noch nie vor. Die Durchschnittstemperatur für einen Januar in Sydney liegt im langjährigen Mittel bei 21,6 Grad.

Sun

Zwei Sonnen leuchten am Himmel bei Heidelberg

© Jürgen Scheuermann / wetteronline
Im Südwesten haben heute gleich mehrere Sonnen am Himmel geleuchtet. Bei dem hellen Fleck links im Bild handelt es sich um eine Nebensonne. Diese entstehen, wenn das Sonnenlicht auf Eiskristalle in Wolken fällt und dabei gebrochen wird. Dann ist ganz in der Nähe der eigentlichen Sonne ein leuchtender Fleck zu sehen, Teile davon leuchten oftmals in bunten Regenbogenfarben. Nebensonnen können sowohl links als auch rechts der Sonne auftreten. Besonders gut zu beobachten sind sie, wenn die Eisteilchen der Wolken plättchenförmig sind, wie beispielsweise in hohen Federwolken (Cirrostratus). Diese Wolken stellen zudem oftmals die Vorboten einer nahenden Wetterfront dar.

Kommentar: