
Kommentar: Rückblickend ist diese Nachrichtenmeldung vom 15.02.2013 ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie die Bevölkerung von der NASA und den Regierungen zum Narren gehalten wird, wenn gesagt wird, es bestehe keine Gefahr für die Erde - und am gleichen Tag schlägt in Russland ein Meteorit ein und verletzt 1200 Menschen.
Der Tag an dem uns das Universum eine konkrete Warnung schickte: Russlands Meteorit in Video und Bildaufnahmen
Cambridge (USA) - Entdeckt wurde "2012 DA14" erst im vergangenen Februar (2012). Am heutigen 15. Februar wird er gegen 20:24 (MEZ) die Erdoberfläche in nur 27.700 Kilometern Höhe (was in etwa einem Zehntel des Abstandes zwischen Erde und Mond entspricht) über dem Indischen Ozean nahe Sumatra passieren(...wir berichteten).
Wie der Astronom Richard Binzel vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) erläutert, ist davon auszugehen, dass auf derartig erdnahen Asteroiden beim Vorbeiflug aufgrund der Schwerkraftwirkung der Erde seismische Beben erzeugt werden.
"Wir werden den Asteroiden ganz genau nach seismischer Aktivität beobachten", so Binzel. "Das ist schließlich das erste Mal seit der wissenschaftlichen Asteroidenbeobachtung, dass ein derart großes Objekt der Erde so nahe kommt und wir auch die Möglichkeit haben, das Objekt genau zu beobachten und zu untersuchen."
Auf die Idee von Asteroidenbeben kam Binzel aufgrund einer rätselhaften Beobachtung: "Während sich Asteroiden durch das All bewegen, verfärben sie sich nach und nach zu dunkelrot. Wir bezeichnen dieses Phänomen als Weltraum-Verwitterung (space weathering) und es wird durch das lange Ausgesetztsein dieser Objekte gegenüber kosmischer- und solarer Strahlung verursacht. Seit Jahrzehnten entdecken wir aber immer wieder kleinere Asteroiden, die keine Spuren dieses Vorgangs aufweisen. Die Frage war also, wie diese Asteroiden der Weltraum-Verwitterung entgehen?" Eine Untersuchung dieser Objekte ergab dann, dass sie alle der Erde während der vergangenen Jahrmillionen sehr nahe gekommen waren.
"Wir glauben, dass diese Asteroiden durch ihre Nahebegegnung mit der Erde kräftig durchgerüttelt wurden. Die Gravitationskräfte der Erde können Asteroiden strecken, dehnen und aufrütteln, so dass das verwitterte und somit dunklere Oberflächenmaterial aufgewühlt und helleren Boden im Untergrund freilegt wird.
"Ein Astronaut, der neben einem solchen Asteroiden herfliegen würde, könnte wohl leichte Bewegungen der Oberfläche von einigen Zentimetern, aufgewirbelten Staub von der Oberfläche oder sogar Erdlawinen beobachten. In einigen seltenen Fällen, könnten aber sogar auch Teile des Asteroiden abbrechen", so der Forscher. Aber auch von diesen werde für die Erde keine Gefahr ausgehen.
Quelle: NASA



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