
Kommentar: Die Theorie des "schmutzigen Schneeballs" in Bezug auf Kometen ist nicht nur nicht belegt, sondern widerspricht den beobachtbaren Daten über das Verhalten von Kometen. Hier können Sie mehr Informationen zur Theorie des elektrischen Universums finden.
Anhand der bislang vorliegenden Daten zur Umlaufbahn des Kometen, der nach seiner Entdeckung bis zum 8. Dezember 2012 zurückverfolgt werden konnte, könnte der Komet den Mars am 19. Oktober 2014 in einem Abstand von etwa 0,0007 Astronomischen Einheiten (AE = Abstand Erde-Sonne), also mit rund 101.000 Kilometern passieren, berichten Forscher vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA. Da bislang jedoch nur Daten zu knapp 75 Beobachtungstagen vorliegen, weisen diese Berechnungen noch große Ungenauigkeiten auf.
Zum einen könnte der Komet den Mars in einem sicheren Abstand von mehr als 104.000 Kilometern passieren oder aber direkt die Marsbahn kreuzen und dann mit dem Roten Planeten zusammenstoßen. Zum Zeitpunkt der dichtesten Annäherung wird sich "C/2013 A1" mit Sicherheit mit einer Geschwindigkeit von fasst 203.000 Stundenkilometern bewegen.
Obwohl die Größe des Kometen bislang noch nicht bekannt ist, gehen Astronomen davon aus, dass Objekte wie "C/2013 A1" für gewöhnlich nicht gerade klein sind. Ein Einschlag hätte also mit großer Sicherheit globale Auswirkungen für den Mars. Doch wie gesagt: noch können die Astronomen die genaue Position des Kometen zum Zeitpunkt seiner dichtesten Annäherung an den Mars nicht genau vorhersagen.
Doch selbst wenn der Komet den Mars in einem sicheren Abstand passieren wird, dürfte die dann auf dem Mars aktiven Rover und Satellitensonden ein spektakuläres Himmelsschauspiel erwarten. Sollte der Komet einen Schweif und aufgrund von Ausgasungen die charakteristische schalenförmige "Koma" um den Kometenkern entwickeln, könnten die Rover und Satelliten einen der hellsten und größten je von einem irdischen Instrument aus direkter Näher beobachtbaren Kometen überhaupt werden. Doch auch hierzu sind bislang noch keine genaueren Vorhersagen möglich.
Quelle: NASA/JPL, astroblogger.blogspot.de




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