Jakutsk (Sacha) - Wie die Tageszeitung The Siberian Times (siberiantimes.com) berichtet, seien die Taucher Im Auftrag der staatlichen "North-Eastern Federal University in Yakutsk" unterwegs gewesen, um erstmals den Grund des Sees in 50 bis 80 Metern Tiefe zu erkunden. (Anm. d. GreWi-Redaktion: Eine von der Zeitung unabhängige Bestätigung dieser Aussage konnten wir bislang nicht finden).
Mit einem Unterwasserscanner habe man dabei Kiefer- und Skelettknochen gefunden, die möglicherweise dem "Teufel" zugeschrieben werden können, der im Labynkyr beheimatet sein soll.
Schon zu Sowjet-Zeiten wurde das humorvoll auch als "Neski" bezeichnete Wesen gesichtet und nach ihm gefahndet. "Es gibt zahlreiche unterschiedliche Theorien darüber, um was es sich dabei handeln könnte", erläuterte der Geologe Viktor Tverdokhlebov. "Es könnte sich um einen riesigen Hecht, ein urzeitliches Reptil oder Amphibium handeln. Bislang konnten wir keine dieser Theorien beweisen oder widerlegen.

- Einen ausführlichen Artikel der "Siberian Times" mit Sichtungsberichten von "Neski" finden Sie HIER
UPDATE 06.02.2013, s. unten:
Auch der russische TV-Sender "RT" berichtete über den Tauchgang in den eisigen See, angesichts dessen sich der Taucher auch um einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde bemühte. Obwohl das RT-Team offenbar live vor Ort war und auch über die Legende um das angebliche Ungeheuer im See berichtet, wird mit keinem Wort der noch von der Siberian Times beschriebene Fund von Knochenüberresten des angeblichen Ungeheuers durch die Taucher berichtet. Auch auf den Seiten der den Tauchgang finanzierten Russischen Geographischen Gesellschaft (Russian Geographical Society, int.rgo.ru) ist von einem solchen Fund bislang keine Rede. Wir werden weiterhin recherchieren und gegebenenfalls erneut berichten...




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