
In sorbischen Sohland an der Spree, dem am Donnerstag kältesten Ort im Freistaat, zeigte das Thermometer sogar minus 19,2 Grad, so der Wetterexperte. Das sei zwar für März noch kein echter Minusrekord, aber nah dran. Grund für die Rückkehr der „sibirischen“ Kälte sind laut Tuschy arktische Kaltluft, die frische Schneedecke und der weitgehend klare Himmel über der Stadt.
Am inzwischen vierten Wintertag in Folge sorgte das auf Leipzigs Straßen für weniger Behinderungen als zuvor. Insgesamt 27 Unfälle ereigneten sich zwischen Mitternacht und 10 Uhr in der City und im Landkreis. „Im Vergleich zu den letzten Tagen hat sich die Lage deutlich entspannt“, sagte Polizeisprecherin Uta Barthel. Nicht überall blieb es jedoch bei Blechschäden: Zwei Menschen wurden bei einem Unfall in Grimma und eine Person in Oschatz verletzt.
Auch am Freitag wird es wohl noch einmal so unangenehm kalt. Wie der Meteorologe erklärte, klettert das Quecksilber erst am Samstag wieder gen Gefrierpunkt. „Bis dahin sollte man die Zeit im Freien noch nutzen, denn ab Sonntag ziehen wieder Niederschläge auf, die als Schnee und Regen daher kommen können“, sagte der DWD-Experte. Auch mit Blick auf das nahende Osterfest ist übrigens noch kein Frühling in Sicht. „Es kann gut sein, dass es auch dann noch winterlich ist“, so Tuschy.
mpu/nöß



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