So viel Regen wie nie zuvor im April in argentinischer Hauptstadt
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© reuters/enrique marcarianHistorischer Rekord: Dem Wetteramt zufolge fielen in Buenos Aires zwischen Mitternacht und 7.00 Uhr mehr als 155 Millimeter Regen.
Buenos Aires - Bei schweren Unwettern in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind mindestens acht Menschen getötet worden. Innerhalb von nur sieben Stunden sei in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) so viel Regen gefallen, wie nie zuvor an einem Apriltag, teilte das Wetteramt mit.

In vielen Vierteln fiel der Strom aus, Bäume stürzten um und der öffentliche Nahverkehr brach teilweise zusammen - insgesamt waren rund 350.000 Menschen betroffen.

"Historisches Rekord"

Dem Wetteramt zufolge fielen zwischen Mitternacht und 7.00 Uhr mehr als 155 Millimeter Regen, dies sei "ein historischer Rekord". Nach Angaben von Bürgermeister Mauricio Macri mussten 300 Menschen aus ihren Häusern gerettet werden. Zahlreiche Häuser wurden durch entwurzelte Bäume beschädigt, Autos von den Wassermassen weggespült, auch der Schienenverkehr wurde lahmgelegt. Betroffen war besonders der Norden von Buenos Aires.

Wie eine Gewerkschaft mitteilte, starb ein Arbeiter, der Wasser aus einer überfluteten U-Bahnstation pumpen wollte, durch einen Stromschlag. Drei weitere Männer und zwei Frauen seien durch Überflutungen oder andere Sturmschäden getötet worden, berichteten Rettungskräfte. Die Polizei erklärte später, dass zwei weitere Menschen wegen des Unwetters gestorben seien.

(APA)