Moskau. Nach einem starken Erdbeben vor der fernöstlichen russischen Halbinsel Kamtschatka im Ochotskischen Meer ist am Freitag, 16.56 Uhr MESZ, ein Nachbeben der Stärke 6,8 registriert worden.

Das teilte der US-Geologiedienst mit. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 623 Kilometern.

Am Freitag, 07.44 Uhr MESZ, hatte sich im Ochotskischen Meer in einer Tiefe von 605 Kilometern ein Erdbeben der Stärke 8,2 auf der nach oben offenen Richter-Skala ereignet. Der Erdstoß war in mehreren Städten des Fernen Ostens und Sibiriens und sogar in Moskau zu spüren. Es wurde für kurze Zeit eine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Angaben über Betroffene oder Zerstörungen lagen zunächst nicht vor. Starke Erdbeben in derart ungewöhnlichen Tiefen werden äußerst selten registriert.