Mit Helium-betriebenen Ballons will Google das Internet in abgelegene Regionen der Welt bringen. Die Ballons fliegen etwa doppelt so hoch wie Passagierflugzeuge und sollen Übertragungsgeschwindigkeiten wie das 3G-Handynetz ermöglichen.


Das Video im O-Ton: "Internet aus dem Ballon: Mit dieser Strategie will Google das Netz in abgelegene Regionen der Welt bringen. In Neuseeland hat der US-Konzern Helium-Ballons in die Luft geschickt, die mit Antenne, Batterien, Computer, Solarzellen und Navigationseinheit drahtloses Internet übertragen sollen. Nach Medienangaben fliegen die aus der Wetterforschung bekannten Ballons etwa doppelt so hoch wie Passagierflugzeuge und sollen Übertragungsgeschwindigkeiten wie das 3G-Handynetz ermöglichen. Das Projekt wird von Google X betrieben. Dort sind auch Projekte wie die Internetbrille Google Glass oder fahrerlose Autos angesiedelt. Nach der offiziellen Vorstellung am Samstag in Christchurch sollen zunächst 50 Personen die Internetverbindung per Ballon testen, berichteten lokale Medien. Die Antenne an jedem einzelnen Flugkörper soll eine Fläche von etwa 1200 Quadratkilometern abdecken. Weil die Ballons nicht an einer Position gehalten werden können, strebt Google einen erdumspannenden Ballon-Ring an, der in der Stratosphäre um den Globus kreist.