Der amtliche Sprecher des iranischen Außenministeriums, Seyed Abbas Araghchi, hat am Dienstag die Medienberichte zurückgewiesen, laut denen die iranischen Behörden 4000 Kämpfer der Elite-Formation „Corps der islamischen Revolutionswächter“ zur Unterstützung der Assad-Armee nach Syrien geschickt hatten.
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„Wir weisen diese Informationen deutlich zurück. Zumal die Regierungstruppen (in Syrien) alle Möglichkeiten haben, um gegen die in Syrien agierenden Terroristen bzw. Terrorgruppierungen zu kämpfen. Also besteht für den Iran keine Notwendigkeit, den syrischen Behörden militärische Hilfe zu erweisen“, so Araghchi.

Wie die Zeitung Independent am Sonntag unter Berufung auf eigene Quellen geschrieben hatte, haben die iranischen Behörden die Entsendung eines 4000 Mann starken Militärkontingentes nach Syrien beschlossen. Nach Angaben der Zeitung war diese Entscheidung noch vor den Präsidentenwahlen getroffen worden, aus denen Hassan Rouhani, der Vertreter des Reformlagers, als Sieger hervorgegangen war.

Der Konflikt zwischen den Regierungskräften und der bewaffneten Opposition dauert in Syrien seit März 2011 an. Die syrischen Behörden gaben an, auf den Widerstand gut bewaffneter Rebellen und ausländischer Söldner zu stoßen.