Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat Norditalien erschüttert. Am stärksten war das Beben in der Toskana zu spüren. Menschen rannten panisch auf die Straßen. Bisher liegen keine Berichte über Verletzte vor.

Ein starkes Erdbeben hat den gesamten Norden Italiens erschüttert. Das Beben erstreckte sich von der Region um Mailand bis Venedig sowie südlich bis Florenz, wie italienische Medien berichten. Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie erreichte es eine Stärke von 5,2. Am stärksten betroffen war die Toskana.

Informationen über Verletzte und Schäden lagen zunächst nicht vor.Das Epizentrum lag nach Angaben der italienischen Tageszeitung La Repubblica in der Toskana, nahe dem Ort Fivizzano in der Provinz Massa-Carrara, zehn Kilometer unter der Erdoberfläche.

Zahlreiche Menschen rannten verängstigt auf die Straße. In den toskanischen Provinzen Massa-Carrara und Lucca wurde ein Nachbeben der Stärke 3,1 gemessen.

Feuerwehrkräfte sind im Einsatz, um mögliche Schäden und Verletzte zu untersuchen. Bisher seien aber noch keine Notrufe oder Informationen über Schäden eingegangen, teilten die Einsatzkräfte mit.

Der Norden Italiens ist besonders erdbebengefährdet. Im Mai des vergangenen Jahres wurde die Region Emilia Romagna von einem schweren Beben erschüttert, 23 Menschen starben. Bei einem schweren Erdbeben Anfang April 2009 wurden in L'Aquila in den Abruzzen 309 Menschen getötet.

cke