In Mecklenburg-Vorpommern verletzte ein Blitz zwei 14-jährige Mädchen, die auf einem Zeltplatz campierten. Der Blitz schlug in der Nacht unmittelbar neben ihnen ein. Danach kam die Übelkeit.
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In der Nacht zum Donnerstag gab es in Mecklenburg-Vorpommern teils heftige Unwetter. Durch die Gewitter wurden zwei Mädchen verletzt und einige Gebäude, darunter ein Kirchturm, schwer beschädigt.

Die beiden 14 Jahre alten Jugendlichen wurden Mittwochabend auf einem Zeltplatz in Waren durch den Blitzschlag verletzt. Eine Sprecherin des Müritz-Klinikums sagte: "Die beiden hatten sehr viel Glück. Sie haben keine Brandmarken, sind eingehend untersucht worden und können in Kürze wieder entlassen werden."

Der Blitz schlug offenbar in der Nähe eines Pavillons ein, unter dem die Mädchen Schutz gesucht hatten. Beide klagten anschließend über Kribbeln und Unwohlsein, so dass sie von einer Betreuerin ins Krankenhaus gebracht wurden, berichtete der Radiosender Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern.

70 Feuerwehrleute im Löscheinsatz

Im Landkreis Rostock richtete ein Gewitter schwere Schäden an. Ein Blitz schlug sogar in die Spitze des Kirchturms Lübsee ein und setzte diesen in Brand. Die 68 eingesetzten Feuerwehrleute verhinderten, dass die Flammen auf das Kirchenschiff übergriffen. Einer der Männer wurde allerdings durch einen geplatzten Schlauch verletzt.

Ein Blitzschlag in ein Privathaus beschäftigte auch in Dalkendorf (bei Teterow) die Feuerwehr. Regenwasser drang zudem in zwei Häuser in Matgendorf und Laage ein. In Bandelstorf fällte das Unwetter eine 30 Meter hohe Lärche, auf der sich auch ein Storchennest befand, berichtete NDR 1 Radio MV.

Eines der drei Storchenküken aus dem Nest wurde dabei schwer verletzt und musste eingeschläfert werden. Die beiden überlebenden Tiere wurden zunächst in der Rostocker Tierklinik behandelt, sie sollen später in den Zoo der Stadt gebracht werden.