Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Donnerstagnachmittag eine amtliche Unwetterwarnung für den Raum Köln herausgegeben. Um 14.20 Uhr ging es dann auch richtig los. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun.
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© dpaEin Auto wurde nach starken Regenfällen von den Fluten in einer Kölner Unterführung überrascht
Köln - Der starke Regen war am Donnerstagnachmittag zu viel für die Kanalisation - vor allem in Braunsfeld, Vogelsang, Müngersdorf und Lövenich wurden Keller und Unterführungen überflutet. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Nachmittag damit beschäftigt, die Keller im Kölner Westen leer zu pumpen.

Sie befreiten einige Autofahrer aus ihren Fahrzeugen, die in den Unterführungen nicht mehr weiter kamen. Auch etliche Baugruben waren randvoll mit Regenwasser. Zwischen 14.20 Uhr und 15.40 Uhr gingen 110 Notrufe bei der Feuerwehr ein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Da die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr ableiten konnten, strömte das Wasser aus der Kanalisation zurück, in einigen Fällen schwammen die Kanaldeckel oben auf. Kellerräume waren überflutet, Baugruben füllten sich mit Wasser.

Wie ksta-Mitarbeiterin Christine Meyer berichtete, war auch der KVB-Verkehr teilweise von dem Unwetter betroffen: "Die Türen der Linie 13 lassen sich kaum öffnen, das Wasser schwappt kübelweise in die Bahn".

Bis 15.40 Uhr wurden rund 110 Einsatz- und Gefahrenstellen gemeldet. Am Nachmittag befanden sich Einsatzkräfte von fünf Wachen der Berufsfeuerwehr und 17 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln im Einsatz, um Gefahrenstellen zu sichern und Wasser abzupumpen. Personen kamen nicht zu Schaden.

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