In Frankreich haben heftige Gewitter gewütet. Ein Postbote wurde dabei vom Blitz getroffen. Der 46-Jährige, der zu Fuß unterwegs war, schwebte zunächst in Lebensgefahr.

In Frankreich haben am Wochenende heftige Sommergewitter gewütet: Bei Bordeaux im Westen des Landes stürzte in der Nacht zum Samstag der Glockenturm der Stadt auf ein anliegendes Haus. Wie der Radiosender France Info berichtete, wurde dabei die 70 Jahre alte Bewohnerin schwer verletzt. In Nantes weiter nördlich sei am Samstag ein Postbote vom Blitz getroffen worden. Der 46-Jährige, der zu Fuß unterwegs war, schwebte zunächst in Lebensgefahr. In Paris schlug am Freitagabend nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP ein Blitz in ein Flugzeug kurz nach dessen Start ein. Die Maschine der Air Méditerranée mit Reiseziel Beirut sei wieder zum Flughafen Roissy-Charles de Gaulle zurückgekehrt. Nach einer Kontrolle sei der Airbus A 321 mit zweistündiger Verspätung erneut gestartet.

Die Stromversorgung und der Bahnverkehr wurden France Info zufolge im Westen vielerorts lahm. Rund 140 000 Haushalte waren demnach noch am Samstagmorgen ohne Strom. Der Bahnhof und das Theater von Bordeaux seien überschwemmt worden. Umgestürzte Bäume hätten am Samstag die Schienen der Strecke Bordeaux/Paris lahmgelegt. Viele Züge hatten Verspätung oder wurden ganz abgesagt.

vwe/dpa