Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Buschfeuer rund um Sydney. Noch immer sind zwölf von ihnen außer Kontrolle. Den Einsatzkräften läuft die Zeit davon. Aufkommender Wind könnte die Brandherde weiter anfachen. Eine gewaltige Flammenfront wird befürchtet.

© dpaFeuerwehrleute in der Nähe von Bell westlich von Sydney. Allein am Montag sind 2000 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Buschbrände rund um Sydney zu bekämpfen.
Bei den schweren Buschbränden in Australien ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Dutzende Einsatz-Teams legten in der Nacht zum Montag in den Blue Mountains im Hinterland von Sydney kontrollierte Feuer, teilte die Feuerwehr mit. Die abgebrannten Schneisen sollen die Ausbreitung der Feuer stoppen. Befürchtet wird, dass drei separate Buschbrände zu einer Feuerfront zusammenwachsen könnten.
Von 56 Bränden waren noch zwölf außer Kontrolle. Die Brände breiten sich sowohl Richtung Sydney als auch nach Westen aus. Die Feuerfront bei Springwood ist keine 25 Kilometer mehr von Penrith, einem Vorort von Sydney, entfernt. Von dort bis zum mitten in Sydney gelegenen Opernhaus sind es nur 60 Kilometer.
Am Montag stiegen zwar die Temperaturen, aber der Wind war mit 25 Kilometern pro Stunde moderat. Das gab der Feuerwehr eine Chance, die bestehenden Brände wenigstens weiter einzudämmen. Das ist dringend nötig, da es bis Mittwoch deutlich windiger werden soll. Damit wächst die Gefahr, dass glimmende Asche Kilometer weit getragen wird und neue Brände entfacht. 2000 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
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