Viele Menschen fühlen sich täglich unter Druck. Die Dauerbelastung führt häufig zu Kopfschmerzen, das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Für die Hälfte der Geplagten ist Stress der Auslöser für Kopfschmerzen. Vor allem bei Frauen zeigt sich die Anspannung als Schmerz im Kopf.
Jeder zweite Kopfschmerzgeplagte führt sein Leiden einer Umfrage zufolge auf Stress zurück. „Stress ist der häufigste Auslöser von Kopfschmerzen“, teilte die DAK-Gesundheit in Hamburg unter Berufung auf die Befragung mit - vor allem Frauen sehen dies demnach so. Neben der Überlastung in Beruf oder Familienalltag spielten auch Wetterumschwünge für 46 Prozent der Betroffenen eine Rolle. Fast jeder Zehnte erklärte, es hämmere oder poche mindestens einmal pro Woche im Kopf, neun Prozent der Befragten leiden mehrmals im Monat. 32 Prozent dagegen erklärten, sie hätten nie Kopfweh.
Knapp jeder Fünfte der Schmerzpatienten fühlt sich in seiner Leistungsfähigkeit und im Alltag sehr stark oder stark beeinträchtigt, weitere 32 Prozent sehen sich mittelmäßig beeinträchtigt. Die Kasse hatte die repräsentative Forsa-Umfrage unter 1000 Menschen über 14 Jahren in Auftrag gegeben.
Anspannung als HauptursacheBesonders häufig führt Stress bei den 30- bis 59-Jährigen zu Kopfschmerzen, 56 Prozent nennen Anspannung als Hauptursache. Zum Vergleich: Bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 37 Prozent. „Überhaupt leiden Menschen ab 60 Jahren insgesamt deutlich seltener an Kopfweh“, hieß es. „53 Prozent dieser Altersgruppe hat nie Schmerzen, während dies bei den 14- bis 44-Jährigen nur auf 19 Prozent der Befragten zutrifft.“ Als Grund sieht die Kasse die stärkeren Herausforderungen im Beruf bei den Jüngeren.
Dass Frauen häufiger als Männer Stress für ihre Schmerzen verantwortlich machen, führt die DAK-Gesundheit auf die häufige Doppelbelastung mit Job und Familie zurück. Als weitere Ursachen für Kopfweh gaben die Befragten Flüssigkeitsmangel (34 Prozent) und Schlafmangel (25 Prozent) an - und auch Alkohol (10 Prozent).
Als Soforthilfe gegen die Schmerzen greifen die meisten zu Schmerzmitteln oder gehen an die frische Luft. „Kopfschmerzmittel sollten auf keinen Fall öfter als zehn Tage im Monat und nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden, sonst droht dauerhaftes Kopfweh“, warnt die Kasse.
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Behandlung bei ClusterkopfschmerzWegen der häufig kurzzeitigen Attackendauer kommen meist nur solche Methoden zur Anwendung, die innerhalb weniger Minuten wirken können. Orale (= Tabletten, Tropfen) und rektale (= Zäpfchen) Verabreichung von z.B. Ergotam in ist daher nur bei längerer Anfallsdauer sinnvoll. [Link]
Die Einatmung von reinem Sauerstoff über Maske ist eine bewährte Methode zur Kupierung des Anfalls. Die Verabreichung über eine Nasensonde ist meist nicht ausreichend. Diese Methode hat den Vorteil, dass entsprechende Geräte zum häuslichen Gebrauch auf Kosten der Krankenkassen verordnet werden können. Im Gegensatz zur akuten Migräneattacke spricht der akute Clusterkopfschmerz in der Regel auf die therapeutische Lokalanästhesie (= Betäubung bzw. Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) an.
Bewährt hat sich die Betäubung der schmerzseitigen Nerven, jeweils am zugehörigen Austrittspunkt, und die großzügige flächenhafte Infiltration des dominanten Schmerzareals im Stirn- /Schläfenbereich. Bei Schmerzausstrahlungen in den Oberkiefer muss der Infraorbitalis-Nerv ebenfalls blockiert werden.Wirksam ist beim Clusterkopfschmerz auch Ergotamin.
Da die Ursachen von Clusterkopfschmerzen nicht wirklich klar sind, ist eine Vorbeugung in den meisten Fällen nicht unbedingt möglich. Hinzu kommt, dass Clusterkopfschmerzen sporadisch auftreten und es mitunter Tage und Wochen dauert, bis sie erneut auftreten und dann auch wieder extremen Druck auf den Augen auslöst.
In erster Linie sei zu empfehlen, dass man sich ausgewogen ernährt und Stress vermeidet. Außerdem ist Sport eine gute Möglichkeit, um den Körper fit zu halten und wahrscheinlich auch vor Clusterkopfschmerz zu schützen, ganz bewiesen ist diese These jedoch nicht. Des weitern kann ich dieses Produkt mit guten Gewissen weiterempfehlen: [Link]