Dark Energy Camera gelingt eindrucksvoller Schnappschuss des grünen Kometen

© Fermilab’s Marty Murphy, Nikolay Kuropatkin, Huan Lin and Brian Yanny.Komet 2014 Q2 (Lovejoy), am 27. Dezember 2014.
Wenn die leistungsstärkste digitale Kamera der Welt ihren Blick auf den leuchtend grünen Kometen Lovejoy richtet, dann muss ein eindrucksvolles Bild dabei herauskommen - und das ist es auch. Unglaublich klar sind die Details des Kometenschweifs zu erkennen, obwohl der Komet zum Zeitpunkt der Aufnahme gut 80 Millionen Kilometer von der Erde entfernt war.
Eigentlich fahndet sie nach Hinweisen auf die Dunkle Energie und die Expansion des Universums: Die Dark Energy Camera sitzt am Victor M. Blanco Teleskop in Chile und nimmt mit ihrem Ensemble aus 62 CCDs jedes Detail in einem 5.000 Grad im Quadrat messenden Ausschnitt des Südhimmels auf. Sie ist besonders sensibel im Nahinfrarot, um auch das stark rotverschobene Licht ferner Objekte aufzeichnen zu können.
Am 27. Dezember 2014 allerdings war nicht der fernen Kosmos im Visier der Kamera, sondern ein verhältnismäßig nahes Objekt: der
Komet Lovejoy. Als grüner Lichtpunkt war er in dieser Zeit sogar mit bloßem Auge am Himmel sichtbar.
Die 570 Megapixel-Kamera nahm diese Detailaufnahme des Kometen auf, als er rund 82 Millionen Kilometer von der Erde entfernt war. Jedes der einzelnen Felder in der Aufnahme entspricht einem der CCDs der Kamera. Der Kern des Kometen ist ein Ball aus Eis und Staub, der nur rund 4,8 Kilometer dick ist. Der gesamte, durch die Koma aus Gas und Staub gebildete Kopf des Kometen hat jedoch einen Durchmesser von rund 648.000 Kilometern.
Kommentar: Die Schneeball-Theorie eines Kometen ist veraltet. Laut der
"Elektrisches Universum"-Bewegung sind Kometen reguläre Felsbrocken, die durch elektrische Entladungen einen Schweif entwickeln. Hierbei bildet der Komet einen 'Kurzschluss' zwischen der Sonne (positiv geladen) und dem äußeren Sonnensystem (negativ geladen), wobei der Schweif lediglich der sichtbare Teil des Ionen-Stroms ist. Das nachgewiesene Wasser rund um Kometen entsteht durch
Sputtering von negativ geladenen Sauerstoff-Ionen aus dem Silikat-haltigen Mineralien, die sich mit dem Wasserstoff des Ionen-Stroms bzw. Sonnenwind verbinden. Im Koma eines Kometen können daher einige Tonnen Wasser pro Tag gebildet werden.
Kommentar: Die Schneeball-Theorie eines Kometen ist veraltet. Laut der "Elektrisches Universum"-Bewegung sind Kometen reguläre Felsbrocken, die durch elektrische Entladungen einen Schweif entwickeln. Hierbei bildet der Komet einen 'Kurzschluss' zwischen der Sonne (positiv geladen) und dem äußeren Sonnensystem (negativ geladen), wobei der Schweif lediglich der sichtbare Teil des Ionen-Stroms ist. Das nachgewiesene Wasser rund um Kometen entsteht durch Sputtering von negativ geladenen Sauerstoff-Ionen aus dem Silikat-haltigen Mineralien, die sich mit dem Wasserstoff des Ionen-Stroms bzw. Sonnenwind verbinden. Im Koma eines Kometen können daher einige Tonnen Wasser pro Tag gebildet werden.