
Die Demonstranten forderten die Freilassung eines führenden Oppositionellen. Musallam al-Barrack war im Februar wegen Beleidigung des Emirs zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Schlagstöcke gegen Demonstranten
Seitdem gibt es auf dem Irada-Platz wöchentlich Proteste, die auch zugelassen sind. Die aktuelle Kundgebung wurde gewalttätig, als die Demonstranten versuchten, den Platz zu verlassen, um zum nahen Parlamentsgebäude zu marschieren. Die Beamten setzten Schlagstöcke ein, um die Menge auseinander zu treiben. Unter den Demonstranten waren auch Parlamentarier und Frauen.
Al-Barrack hatte bei einer Demonstration im Oktober 2012 an Kuwaits Staatsoberhaupt Scheich Sabah al-Ahmed al-Dschabir al-Sabah appelliert, das Land nicht in einen "dunklen Abgrund" zu ziehen. Zudem sagte der Oppositionelle, Kuwait laufe Gefahr, ein autokratischer Staat zu werden.
Seit den Massenprotesten, die es 2012 in dem Emirat gab, gehen die Behörden verschärft gegen die Opposition vor, was von Rechtsgruppen scharf kritisiert wird.
Das ölreiche Land sieht sich selbst als Golfstaat mit den größten politischen Freiheiten und breiter Medienvielfalt. Beleidigungen des Emirs sind allerdings verboten.
AP/AFP/dol



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