Der Kreml hat die Medienberichte zurückgewiesen, laut denen der russische Präsident Wladimir Putin den deutschen Ex-Kanzler Helmut Kohl um Beistand im Ukraine-Konflikt gebeten hatte.

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„Das entspricht nicht der Wirklichkeit“, sagte der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Samstag zu Journalisten.

Wie Der Spiegel am Freitag in seiner Online-Ausgabe berichtet hatte, hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin in den vergangenen Monaten mehrmals schriftlich an Altkanzler Helmut Kohl (CDU) gewandt. Mit seinen Schreiben habe Putin offenbar erreichen wollen, dass Kohl in der Ukraine-Krise ein freundliches Wort für Russland einlege, so die Zeitschrift.

Das Büro Helmut Kohls hat diese Information weder bestätigt noch dementiert.
Der Spiegel unterstreicht, dass Kohls Wort gerade in außenpolitischen Fragen in der Union noch immer Gewicht hat. „Der 85-jährige Altkanzler hatte in der Vergangenheit immer wieder gemahnt, den Gesprächsfaden zu Russland nicht abreißen zu lassen.“ Kohl sei der Meinung, dass „der Westen eine Mitschuld an der Ukraine-Krise hat“, so Der Spiegel.