Die US-Administration erarbeitet zurzeit „beispiellose“ wirtschaftliche Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, die für Hackerangriffe auf Datenbanken amerikanischer Organisationen mitverantwortlich sein sollen, wie die Zeitung „Washington Post“ am Montag berichtet.

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Die Sanktionen seien „gegen jene chinesischen Unternehmen und Privatpersonen gerichtet, die von den Cyber-Diebstählen wertvoller amerikanischer Handelsgeheimnisse durch die Regierung profitieren“.


Kommentar: Wer im Glashaus sitzt.... Ein Wort genügt: NSA


Eine endgültige Entscheidung sei möglicherweise bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen zu erwarten.

„Die Einführung derartiger Sanktionen wird eine ernsthafte Verstärkung der öffentlichen Reaktion seitens der US-Administration auf die wachsende Welle der wirtschaftlichen Cyber-Spionage darstellen, die von chinesischen Hackern initiiert wurde, die, wie Amtspersonen sagen, alles stehlen - von Kernkraftwerkprojekten bis zu vertraulichen Daten von Energieunternehmen“, schreibt die Zeitung.

Dem Blatt zufolge könnte „jede Handlung dieser Art für die Beziehungen zwischen den beiden bedeutendsten Wirtschaftsländern der Welt besonders empfindlich werden“. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass es zwischen Washington und Peking bereits gewisse Spannungen gebe, wie etwa in Bezug auf die Situation im Südchinesischen Meer und die Abwertung der chinesischen Nationalwährung angesichts der jüngsten Markt-Erschütterungen.

Die USA hatten China und Russland mehrfach als die wichtigsten Cyber-Bedrohungen bezeichnet. Bereits im November 2011 berichteten US-Geheimdienste, dass Hacker aus diesen Ländern am aktivsten versuchen, sich einen Internet-Zugang zu den geschützten Servern mit Wirtschafts- und Verteidigungsdaten zu verschaffen.

China hatte mehrfach jegliche Beteiligung an Cyberangriffen zurückgewiesen und wiederum den USA Cyberaktivität im chinesischen Internet vorgeworfen.