Alfred T., "Bauer sucht Frau"-Kandidat aus Österreich, hat seine Freundin und sich selbst getötet. Die Gemeinde in Göstling ist geschockt.

Mord in Österreich
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Drama in Österreich: Ein Bauer hat seine Freundin und dann sich selbst getötet.
Hamburg. Blutiges Ende einer Beziehung: Alfred T. war Kandidat in der ersten Staffel von "Bauer sucht Frau" in Österreich. Jetzt sind der Landwirt und seine deutsche Freundin (46) tot. Der 43-Jährige hat zunächst die Frau und dann sich selbst umgebracht.

Am Montagnachmittag fand der 14-jährige Sohn des ehemaligen TV-Kandidaten die 46-Jährige auf dem Küchenboden des Bauernhaues in Göstling, wie mehrere österreichische Medien berichten. Die Deutsche war offenbar übersät mit Stichwunden. Der Junge alarmierte sofort den Notarzt, doch für die blonde Frau kam jede Hilfe zu spät.

Unterdessen machte sich die Spezialeinheit "Cobra" auf die Suche nach dem Landwirt, der auch mehrere Waffen besessen haben soll. Doch Alfred T. hatte sich da bereits das Leben genommen. In der Scheune schnitt er sich die Pulsadern auf. In seiner Hosentasche fanden die Ermittler einen Abschiedsbrief - er hatte die Tat geplant.

Alfred T. verließ die österreichische "Bauer sucht Frau"-Show damals als Single. Keine Frau wollte bei ihm bleiben, keine hat richtig gepasst. In seine deutsche Freundin soll der Bauer aber sehr verliebt gewesen sein, heißt es laut den Medien im Dorf. Das Paar hatte sich 2010 über das Internet kennengelernt. Die 46-Jährige zog sofort zu T. Es soll aber sehr schnell Probleme und Streit gegeben haben. Manche beschreiben den Landwirt als gewalttätig. Er sei oft durch seine "derbe Sprache" aufgefallen. Der Polizei zufolge dürfte es eine Beziehungskrise gegeben haben, dass diese aber derart eskaliere, sei wohl für niemanden vorhersehbar gewesen.

Alfred T. hinterlässt drei Kinder und eine geschockte Gemeinde in Göstling an der Ybbs.