Das russische Außenministerium hat bestätigt, dass der frühere amerikanische Staatschef Jimmy Carter Russland Karten übergeben hat, auf denen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien eingezeichnet sind. Laut Außenamtssprecherin Maria Sacharowa handelt es sich bei diesen Karten um keinerlei Geheimdaten.

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Carter hatte in dieser Woche mitgeteilt, er habe der russischen Botschaft bereits im Mai - nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin - Karten mit IS-Stellungen übergeben.

„Ich bestätige, diese Information ist wahr: Jimmy Carter hatte uns Karten angeboten, die von seinem Präsidentenzentrum erstellt wurden und die Stellungen der Konfliktparteien in Syrien zeigen, darunter auch die Stellungen der Regierungstruppen, des IS und anderer Gruppen“, sagte Sacharowa am Donnerstag in Moskau. Ihr zufolge sind die von Carter übermittelten geographischen Daten kein Geheimnis. „Die meisten sind auf der Seite dieses Zentrums veröffentlicht.“