Assad sei zwar ein Diktator, doch seine Absetzung würde dem Islamischen Staat den Weg nach Damaskus öffnen. Die Terrororganisation sei eine Bedrohung nicht nur für die islamischen Länder, sondern auch für Russland und den Westen, so Chevènement.
Er schrieb:
„Einerseits sind die Luftschläge der von den USA geführten Koalition nicht ausreichend. Andererseits existieren die in Syrien als „moderat“ bezeichneten Verbündeten gar nicht.“Die von Saudi-Arabien und der Türkei unterstützte „Eroberungsarmee“ im nordwestlichen Syrien sei dabei jedoch keine Alternative, da sie de facto hauptsächlich aus der dschihadistischen Gruppierung al-Nusra bestehe, die wiederum eine syrische Filiale der Al-Qaida und der salafistischen Ahrar al-Sham sei.
"Muss man nun zwanghaft die Al-Qaida der Daesh (arabische Bezeichnung des Islamischen Staates - d. Red.) bevorzugen? Ein Rückzug der Daesh kann ohne Hilfe seitens des Assads Regimes und ohne Dialog mit Russland, dessen Luftschläge so effektiv sind, weil sie mit den Bodentruppen der Regierung koordiniert sind, nicht erreicht werden.“, betonte der Ex-Minister.




Kommentar: Russlands energisches und effektives Handeln sendet ein lautes Signal an die Welt, das immer mehr zum Anziehungspunkt einer "Koalition des gesunden Menschenverstands" wird: Regierungsvertreter in aller Welt stehen nun vor der Entscheidung, das sinkende Schiff des US-Imperiums zu verlassen und sich Russland anzunähern oder mitsamt den USA in die Katastrophe zu steuern...