Im April 2014 hatte die PACE wegen der Situation in der Ukraine und des Beitritts der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu Russland Sanktionen gegen die russische Delegation verhängt.
Kommentar: Völlig zu Unrecht:
Den russischen Parlamentariern wurde das Stimmrecht entzogen. Aus Protest brach die russische Abordnung damals ihre Arbeit ab und verweigerte die Teilnahme an der Sommer- und der Herbsttagung.
2015 wurden die Sanktionen verlängert. Laut PACE-Chefin Anne Brasseur könne die Wiederherstellung der Vollmachten der russischen Delegation im Januar 2016 wieder zur Sprache kommen.
„Solange die Frage mit den Sanktionen gegen Russland noch ungeklärt bleibt, kann von einer Rückkehr zu einer umfassenden Arbeit in der PACE keine Rede sein“, sagte Puschkow bei einer Sitzung der Staatsduma.
Moskaus Teilnahme an der Parlamentarischen Versammlung sei bei fortwährenden Sanktionen nicht denkbar, da dies nicht dem Status Russlands als größtem Beitragszahler in das Budget des Europarates entspreche, betonte er. Ein Austritt aus dem Europarat oder der Abbruch der Beziehungen mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg komme derzeit jedoch nicht in Frage.
„Die aggressive antirussische Mehrheit in der PACE hat sich auf Geopolitik ausgerichtet, anstatt Demokratie und Menschenrechte zu schützen. Das ist der Kern des Problems hier, und meines Erachtens müssen wir unsere Position verteidigen“, so Puschkow.




Kommentar: Damit hat Puschkow vollkommen Recht...