Die Terrormiliz "Islamischer Staat" setzt ihren Propagandafeldzug fort. Sie veröffentlichte in seinem englischsprachigen Internetmagazin ein Bild, das angeblich die Bombe zeigt, die Ende Oktober ein russisches Passagierflugzeug zum Absturz gebracht haben soll. Auf dem Foto sind eine Getränkebüchse und offenbar weitere Bauteile eines Sprengsatzes aus Kunststoff und Metall zu sehen. Auf einem weiteren Bild sind Pässe von Menschen zu sehen, die bei dem Absturz ums Leben kamen.
Offiziell geklärt ist die Absturzursache noch nicht. Schon bald nach dem Absturz gingen westliche Geheimdienste aber davon aus, dass eine Bombe an Bord gewesen sein muss. Inzwischen schloss sich auch Russland dieser Einschätzung an.
IS sprach zunächst von Abschuss der Maschine
Kommentar: Damit hat der IS die Geschichte innerhalb weniger Tage völlig neu geschrieben. Ein Zeichen, dass der IS wahrscheinlich nichts mit dem Anschlag zu tun hat.
Bei dem Absturz der Maschine über der ägyptischen Sinai-Halbinsel waren 224 Menschen getötet worden. Unmittelbar nach dem Unglück hatte der ägyptische IS-Ableger noch behauptet, die Maschine abgeschossen zu haben.
Bei dem Flugzeugabsturz kamen alle 224 Insassen ums Leben.
Offenbar zwei Geiseln getötet
Westliche Terrorexperten bezweifeln, dass der IS über die nötige Ausrüstung verfügt, eine in etwa 10.000 Meter Höhe fliegende Maschine abzuschießen.
Kommentar: Die mutmaßliche Bombe ist auch nicht sehr vielversprechend.
In seinem Internetmagazin brüstete sich der IS zudem damit, zwei ausländische Geiseln getötet zu haben. Dabei handelt es sich offenbar um einen Norweger und einen Chinesen. In dem Magazin sind Bilder von zwei Leichen zu sehen. Daneben steht auf Englisch: "Hingerichtet". Weitere Angaben machen die Extremisten nicht.




Kommentar: Lesen Sie die folgenden Artikel mit Analysen über die mögliche Absturzursache des russischen Flugzeuges: