
Allerdings waren diese Werte bisher rein theoretisch. Das estnische Start-Up Velmenni hat die Technologie nun erstmals erfolgreich unter realen Bedingungen getestet. Allerdings wurde hier bisher nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde erreicht. Doch auch dies ist bereits beim ersten Versuch doppelt so schnell als die derzeit tatsächlich in der Praxis erreichten Übertragungsraten von W-LAN, die selten über 500 Megabit hinausgehen, und hundertmal so schnell wie die durchschnittliche W-LAN-Geschwindigkeit weltweit zur Zeit sind, so ein Bericht des Wissenschaftsmagazins Scienemag.
Die Technologie bietet den Vorteil, dass sie sich einfach in herkömmliche Led-Lampen integrieren lässt. Ein kleiner Mikro-Chip kann in jede beliebige Leuchte eingebaut werden und diese zu einem Internet-Empfänger umfunktionieren. Allerdings hat eine optische Signalübertragung den Nachteil, dass sie nicht durch Wände dringt, was sie andererseits sicherer macht. Zudem kann man dafür eine viel breitere Spanne an Frequenzen nutzen, ohne dass es wie beim W-LAN Probleme durch Interferenzen und gegenseitige Störungen gibt. So können größere Datenmengen verarbeitet werden, wohingegen W-LAN bei stetig wachsenden Datenvolumina bereits 2019 an eine Grenze stößt, so aktuelle Prognosen.



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