Vor genau zwei Jahren hatten Profiastronomen wie Sternfreunde große Erwartungen in den Kometen ISON gesetzt. Der eisige Geselle hätte eines der ganz großen Himmelsspektakel der vergangenen Jahre werden können - doch leider zerfielen die kühnen Kometen-Träume zu Staub.
Morgen vor zwei Jahren zog ISON in nur 1,2 Millionen Kilometern Abstand an der Sonne vorbei. Es gab schon Kometen, die solch enge Passagen überlebt haben. Doch bei diesem hatten sich die Forscher verschätzt.
Mittlerweile lässt sich gut rekonstruieren, was ihm in jenen dramatischen Novembertagen 2013 passiert ist.
Komet ISON war direkt aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem gelangt, hatte etwa 500 Meter Durchmesser und war bereits jenseits der Jupiterbahn ungewöhnlich hell und aktiv.
Daher hatten die Astronomen auf einen großen Auftritt neben der Sonne gehofft. Doch schon wenige Wochen vor der Passage verlor er große Mengen an Wasserdampf und begann auseinanderzubrechen.
Kommentar: Aber wahrscheinlich nicht, weil er Wasserstoff verlor.
Einen Tag vor dem Vorbeiflug an der Sonne war nur noch ein 50 Meter großer Eis- und Staubklumpen übrig. Durch die starke Hitze wurde er regelrecht aufgekocht, verlor alles Eis und zerfiel komplett.
So zog statt eines strahlenden Kometen nur noch eine große Staubwolke um die Sonne herum. Die himmlische Sensation war buchstäblich zerbröselt.




Kommentar: Kometen sind keine schmutzigen Schneebälle. Das ist seit Generationen offensichtlich, hält die sogenannten Wissenschaftler aber nicht davon ab, immer wieder vollkommen verblüfft zu sein, wenn das Offensichtliche ihnen in die Augen springt, oder wenn ein schmutziger Schneeball es entgegen aller Wahrscheinlichkeit eines Schneeballs in der Hölle schafft, unversehrt durch die Atmosphäre der Sonne hindurchzufliegen; und trotzdem nennen sie ihn immer noch einen "schmutzigen Schneeball". NASA-Wissenschaftler sind wie ein lernbehindertes Kind, das sich nicht recht zusammenreimen kann, dass Feuer heiß ist und seine Hand immer wieder auf die heiße Herdplatte legt.