Die Geschichte kenne kein Beispiel, dass bei Ermittlungen zu einer militärischen Katastrophe eine Blackbox öffentlich aufgemacht wurde, sagte Antoschkin, einst Vizechef der russischen Luftwaffe, am Freitag. „Damit demonstriert Russland seine völlige Überzeugung, dass es im Recht ist.“
Kommentar: Denn Russland ist im Recht:
Auch der prominente Militärexperte Igor Korotschenko sieht die Anwesenheit von Ausländern als Merkmal einer transparenten Untersuchung. „Die Teilnahme ausländischer Vertreter liegt im Interesse Russlands“, sagte Korotschenko, Chefredakteur der Militärzeitschrift „National Defence“. Das würde eine unvoreingenommene Ermittlung garantieren und alle Zweifel am Ergebnis ausräumen.
Die türkische Luftwaffe hatte am 24. November eine russische Su-24 abgeschossen, als diese Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch "Islamischer Staat", IS) in Nordsyrien bombardierte. Einer der Piloten kam dabei ums Leben. Nach türkischen Angaben hat der russische Bomber den Luftraum der Türkei verletzt. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ausschließlich in syrischem Luftraum geflogen. Der Vorfall hat die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara schwer belastet.
Am heutigen Freitag haben russische Experten öffentlich mit der Untersuchung des Su-24-Flugschreibers aus dem Kampfjet begonnen, der von syrischen Spezialeinheiten geborgenworden war. Das Metallgehäuse der Blackbox wurde im Beisein von Journalisten vor laufenden Kameras geöffnet. Russland hatte insgesamt 14 Länder zur Auswertung der Flugdaten eingeladen. Aber nur China und Großbritannien sind der Einladung gefolgt.




Kommentar: Damit folgt Russland wieder seiner ehrlichen und menschlichen Politik: