
Wenn Sterne in den gewaltigen gasreichen Wolken der Sternenwiegen entstehen, kollabiert das heiße Material und bildet eine schnell rotierende Akkretionsscheibe, in dessen Zentrum der neue Stern heranwächst. Hat er genügend Masse in sich vereint, zündet in seinem Innern die Kernfusion und er beginnt zu leuchten. Der hier gezeigte Jungstern schleudert dabei zwei gewaltige Jets aus Strahlung und heißen Gasen von seinen Polen aus ins All - und diese doppelte Fontäne ähnelt ein wenig dem doppelten Laserschwert von Darth Maul in Episode 1 der Star Wars Reihe.
Die Macht dieses kosmischen Doppelschwerts zeigt sich in den Überschall-Schockwellen, die sie auslösen und die entlang der Jets gebogene Schockfronten hinterlassen. Rechts neben dem verhüllten Jungstern leuchten weitere junge Sterne, die ebenfalls solche doppelten Lichtschwerter besitzen. Sie sind aber zu schwach, um in dieser Aufnahme sichtbar zu sein. Oben links im Bild erkennt man den von den Schockwellen eines weiteren Jets freigefegten Tunnel in der Gaswolke.



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