Ines Adam sprach mit Oberarzt Dr. Thomas Michael Kapellen, Kinderdiabetologe in der Kinder-Uniklinik Leipzig.
Adam: Immer mehr Kinder bekommen Diabetes. Woran liegt das?
Das ist eine Frage, die von der Forschung noch nicht wirklich eindeutig geklärt ist. Es gibt Hinweise, dass das was mit Umweltfaktoren - schlechter Luft, Stickoxide in der Luft- zu tun hat, mit Virusinfektionen bestimmter Art und wahrscheinlich auch mit unserer Darmflora. Es gibt eine neue Studie aus dem letzten Jahr, die zum Beispiel gezeigt hat, dass Kaiserschnittkinder viel häufiger Diabetes 1 bekommen. Aber warum der einzelne Diabetes bekommt, ist unklar. Die Ursachen für Kinderdiabetes Typ 1 sind leider nach wie vor ungeklärt.

Im Prinzip ist beides genauso schlimm. Für die Betroffenen ist es einfacher Typ 2 zu haben, weil man den nicht mit Insulin behandeln muss. Das heißt, man erspart sich das Spritzen mit Insulin. Insulin kann man ja leider nicht als Tablette zu sich nehmen. Typ 1 dagegen muss zwingend mit Insulin behandelt werden. Wenn sie das nicht tun, kann diese Krankheit zum Tod führen. Den Typ 2 Diabetes bekommen sie auch wieder weg, wenn sie zum Beispiel abnehmen, sich mehr bewegen, dann würden sich die Blutzuckerwerte wieder normalisieren.
Die Uniklinik Leipzig betreut im Moment 360 Kinder mit Diabetes. Von 0 bis 18. Die jüngsten Patienten sind 9 Monate. Warum das eine Kind Diabetes bereits als Kleinkind und das andere mit 10 oder 15 bekommt, weiß keiner. In Sachsen gibt es mittlerweile 250 Neuerkrankungen im Jahr. Bundesweit sind 30tausend Kinder und Jugendliche an Diabetes Typ 1 erkrankt.
Adam: Woran erkenne ich die Erkrankung bei meinem Kind? Was sind typische Warnsignale?
Es gibt ganz typische Symptome, welche die meisten Menschen leider nicht kennen. Diabetes führt dazu, dass man mehr Durst bekommt. Dass man viel mehr trinkt als vorher und dass man viel häufiger auf die Toilette muss als vorher. Vor allem nachts. Manche Kinder nässen dann auch wieder ein. Es kommt zu einer Gewichtsabnahme und letztlich dann zu einer Leistungsschwäche. Man sollte mit solchen Symptomen sofort zum Kinderarzt gehen und das abklären lassen. Denn je früher die Krankheit erkannt und therapiert wird, desto besser geht’s dem Kind auch später als Erwachsener.
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Sehr richtig wird vermutet, das vor allem Umwelteinflüsse die Ursachen sind. Aber für mich steht auch fest, das hauptsächlsich Erbgutschädigende Einflüsse z.B. von Zusatzstoffen, Herbitziden, Insektiziden, Konsevierungsstoffen ( die ja uneingeschränkt eingesetzt werden ohen auf die Folgen Acht zu geben) für die vermehrte Ausbreitung von Diabetes verantwortlich ist.
Milch ( die es komischer Weise grade im Überfluss gibt und wo ein Rückgang der Nachfrage von Vorteil wäre!) oder Gluten, das als natürlcihe Würze schon seit Jahrhunderten verwendet wird oder Vitamin D -Mangel ( die Pharmaindustrie freuts wenn sie mehr künsliches Vitamin absetzten kann !) dafür verantwortlich zu machen ist rund weg lächerlich ! Da muss man sich doch fragen : " Wie hat es die Meschheit geschafft, so viele Jahrtausende zu überleben bei so "Ungesundheit" ?"
Weil ich etwas nicht weis (oder wissen darf !) greife ich zu solch absurden Theorien.... Leider eine unrühmliche Geflogenheit in unserer Zeit !
Aber sott.net bringt ja auch andere Beiträge wie z.B. über "rätselhafte Landkarten" oder den " gechipten" Menschen......