Türkei Ankara
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Die Türkei, die die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt, füttert ein Monster, zeigte sich der amerikanische Historiker Gerald Horn in einem RT-Interview überzeugt.

„Ich möchte Ankara an die Geschichte von Frankenstein erinnern. Damit möchte ich sagen, dass es einem solchen Monster, wie dem IS, den die Türkei zu ernähren hofft, sehr leicht fallen wird, die Türkei zu erledigen — ganz zu schweigen von Recep Erdogan persönlich“, sagte Horn.

Dabei zog der Historiker eine Parallele mit den Handlungen der USA in Afghanistan, als Amerika materiell und finanziell die Mudschaheddin unterstützte, die gegen das Regime in Kabul kämpften.

„Dann ist ihre Strategie am 11. September 2001 gescheitert, als ihre einstigen Verbündeten New York und Washington überfielen. Die Türkei geht heute den gleichen Weg“, betonte der Historiker.

Die Arabische Liga, so Horn, sei gegen einen offensichtlichen Verstoß der Türkei gegen die irakische Souveränität aufgetreten. Außerdem könnte die Türkei einen Interessenkonflikt mit Washington bezüglich der Kurden-Frage entfesseln. Damit spiele Ankara laut dem Experten sogar gegen seine eigenen Verbündeten.