Die französische Polizei hat am Donnerstag einen Mann erschossen. Er soll versucht haben, mit einem Sprengstoffgürtel in ein Polizeirevier einzudringen.

© dpaFrankreichs Präsident Francois Hollande am 7. Januar 2016 in Paris bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Attentats auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo.
Die Polizei hat vor einem Pariser Kommissariat einen Mann niedergeschossen, der
möglicherweise einen Sprengstoffgürtel trug. Das sagte ein Sprecher des französischen Innenministeriums im Sender BFMTV. Sprengstoffexperten seien im Einsatz. Es sei unklar, ob der mögliche Sprengsatz funktionsfähig sei. Der Mann sei auch mit einem Messer bewaffnet gewesen. Berichte, wonach der Angreifer getötet worden sein soll, bestätigte die Polizei zunächst nicht.
Nach Angaben des Polizeigewerkschafters Luc Poignant soll der Mann „Allah ist groß!“ gerufen haben. Die Tat ereignete sich am Jahrestag des Überfalls auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo. Weitere Hintergründe waren zunächst unklar. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.
Kommentar: Das sieht alles sehr nach den üblichen Schachzügen der Kräfte an der Macht aus. Die "Bedrohung durch Terroristen" und der "Schutz" durch den Staat - dieses Mem muss gefördert und aufrecht erhalten werden, denn der
Polizeistaat Europa wird immer greifbarer und braucht seine Rechtfertigungen vor der Öffentlichkeit.
Kommentar: Das sieht alles sehr nach den üblichen Schachzügen der Kräfte an der Macht aus. Die "Bedrohung durch Terroristen" und der "Schutz" durch den Staat - dieses Mem muss gefördert und aufrecht erhalten werden, denn der Polizeistaat Europa wird immer greifbarer und braucht seine Rechtfertigungen vor der Öffentlichkeit.