Es brennt bei der Feuerwehr - selbst löschen können die Einsatzkräfte die Flammen nicht. Ausgerechnet ihr Gerätehaus mit der Ausrüstung ist betroffen. Kollegen aus Nachbarorten von Geestland kommen zur Hilfe.
Feuerwehrauto
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Einen Brand im eigenen Gerätehaus hat die Feuerwehr im Kreis Cuxhavenlöschen müssen. 120 Einsatzkräfte aus ganz Geestland kämpften gegen die Flammen im Stadtteil Neuenwalde. Ihre betroffenen Kollegen mussten dabei zusehen: Ihre Ausrüstung befand sich neben zwei Löschfahrzeugen in dem Gerätehaus. Das Feuer zerstörte Wagen und Ausrüstung komplett. Die Polizei sucht jetzt nach der Ursache für den Brand. Die Schadenshöhe war zunächst unklar.

Das Feuer war am Montag gegen 2.30 Uhr im Gerätehaus ausgebrochen, das sich in einem Gebäude mit der Wache befindet. Acht Feuerwehren aus umliegenden Orten rückten aus. Nach etwa zwei Stunden hatten sie die Flammen gelöscht. Die Brandermittler der Polizei sollten im Laufe des Tages das Gelände untersuchen. "Die Kollegen konnten den Brandort bisher nicht betreten, weil es noch zu heiß war", sagte Polizeisprecher Carsten Bode.

Einsatzkräfte aus den Nachbarorten müssen einspringen

Die Feuerwehr im Stadtteil Neuenwalde muss nun neue Fahrzeuge und Ausrüstung anschaffen. Ob die Wache selbst gerettet werden kann oder neu gebaut werden muss, stand am Montagmittag noch nicht fest. "Der Schaden ist bedauerlich, aber glücklicherweise nur materiell", sagte Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD).

Bis die Neuenwalder Feuerwehr neu ausgerüstet ist, sollen die Einsatzkräfte aus den Nachbarorten einspringen, wenn es in dem Stadtteil brennt. "Die Bürger brauchen sich keine Sorgen zu machen. Der Brandschutz ist weiterhin gewährleistet", sagte Stadtbrandmeister Friedrich Meyerherm. Allerdings könne es etwas länger dauern, bis die anderen Wehren am Einsatzort eintreffen. Generell seien die Anfahrtswege in Geestland aber kurz.

hej/dpa