Der minderjährige Afghane, der sich seit bereits fünf Monaten im Flüchtlingszentrum der belgischen Stadt Menen aufgehalten habe, sei der jungen Küchenmitarbeiterin des Zentrums in den Keller gefolgt. Vermutlich habe die Vergewaltigung dort stattgefunden. Es sei offensichtlich, dass der Jugendliche einige Zeit vorher auf die junge Frau aufmerksam geworden sei. Sie habe sich jedoch geweigert, sein Interesse zu erwidern, sagt eine Sprecherin des Roten Kreuzes.
„Wenn Minderjährige in Belgien und dann in einer Einrichtung des Roten Kreuzes in Flandern ankommen, bringen wir ihnen zwei Dinge bei. Erstens: Sexualaufklärung. Manchmal sind das 14-, 15-, 16-jährige Kinder, elternlos, sie wissen gar nichts. Wir müssen ihnen auch erklären, welche Umgangsformen mit Frauen bei uns in Flandern als normal gelten“, sagt die Einrichtungsvertreterin.
Belgien sei eines der vielen europäischen Länder, wo Flüchtlinge in speziellen Kursen aufgeklärt würden, wie mit Frauen umzugehen sei. Den Neuankömmlingen werde vermittelt, dass Männer und Frauen in Europa gleiche Rechte genössen. Zudem ermahne man sie, sich sexueller Übergriffe zu enthalten, so RT.
Tom van Grieken - Vorsitzender der belgischen Partei „Vlaams Belang“ (auf Deutsch: Flämische Interessen), die sich gegen die Immigration einsetze - habe erklärt, dass Menschen, die solche Kurse benötigten, sich in Europa überhaupt nicht aufzuhalten hätten.
Kommentar: Idioten gibt es überall. Und ganz besonders in Belgien hätten manche (Un-)Menschen solche Kurse nötig gehabt - auch wenn sie nicht von Erfolg gekrönt gewesen wären.
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Die Vertreterin des Roten Kreuzes spricht sich jedoch gegen die Dämonisierung aller Flüchtlinge aus: „Das ist ein schwerer Vorfall, den wir aufs schärfste verurteilen. Doch dies ist ein Einzelfall, den man nicht auf alle 5.000 Flüchtlinge, die wir aufgenommen haben, verallgemeinern kann. Das wäre ungerecht.“




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