sandstorm in Mongolia
© Youtube/CCTV+ (screen capture)
Ein Sandsturm traf am Freitag den Norden und den Nordwesten Chinas und beeinträchtigte lokale Anwohner und den Straßenverkehr. In der Stadt Erenhot der autonomen inneren Region der Mongolei tauchte der durch den Wind hervorgerufene Sandsturm die Stadt in eine rote Farbe und verringerte die Sichtweite auf unter 50 Meter. Starke Winde und Sand reduzierten die Sicht auf den Highways auf unter 10 Meter.

Aufgrund des unfreundlichen Wetters verirrte sich ein Hirte auf seinem Weg nach Hause. Die lokale Polizei fand den vermissten Hirten nach zweistündiger Suche. Nach Angaben des Hirten konnte er sein Heim durch den Sandsturm nicht mehr finden nachdem er auf die Toilette gegangen war. Seine Familie rief die Polizei zur Hilfe.

Das örtliche Amt für Meteorologie gab roten Sandsturmalarm, was zur Schließung der Grundschulen seit Freitag Nachmittag führte. Nach Prognosen des Amtes wird der Sandsturm voraussichtlich noch bis Samstag anhalten.

Zur gleichen Zeit traf ebenfalls ein Sandsturm die Stadt Yulin in der Shannxi Provinz.

Viele Anwohner mussten in ihre Häuser zurückkehren um Staubmasken, Schals und andere Schutzausrüstung zu holen als der Sturm hereinbrach.

Ein Einwohner Yulins berichtete: "Meine Augen taten so weh, dass ich sie kaum öffnen konnte. Als ich mein Kind am Morgen abholte, war mein Gesicht voll Sand."

Ein anderer Einwohner gab an: "Als ich morgens nach Hause kam, war mein Mund und mein Haus voll mit Sand. Mein Gesicht war auch mit einer Sandschicht bedeckt. Weil so viel Sand in der Luft war, ging ich in eine Apotheke und besorgte mir eine Staubmaske."

Das meteorologische Büro in Yulin gab für Freitag Morgen eine Sturmwarnung der Stufe blau aus. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag bei rund 5 bis 6, in den Spitzen bei bis zu 17,2 Meter pro Sekunde.

Nach den Voraussagen wird am 9. oder 10. März ein weiterer Sandsturm auftreten.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net